VP-Gerstl: Gratisparken in P&R Anlagen gefordert

Deutsche Großstädte zeigen vor, wie es geht

Wien (VP-Klub) - "Der morgendliche Verkehrsstau an Wiens Stadteinfahrten sorgt täglich für Unmut bei den Autofahrern und für verpestete Luft in den betroffenen Gebieten. Es wäre ein Leichtes für die Stadt Wien, diese Situation zu entschärfen, indem sie insbesondere die Tagespendler dazu bewegt, ihr Fahrzeug auf dem Weg zum Arbeitsplatz in einer Park & Ride Garage abzustellen und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Ein Anreiz dafür wäre zweifelsfrei die kostenlose Benutzung der P&R Anlagen. Der derzeit von der Stadt Wien verlangte Tarif von 3 Euro pro Tag ist den Pendlern zu teuer. Dies hat erst unlängst eine Umfrage bewiesen", so ÖVP Wien Verkehrssprecher LAbg. Wolfgang Gerstl.

"Die Benutzungsgebühr für einen Stellplatz in einer P&R Anlage kostet pro Tag 3 Euro. Geht man von durchschnittlich 220 Arbeitstagen pro Jahr aus, so werden die Pendler mit jährlichen Kosten von rund 660 Euro zusätzlich zur Wochen-, Monats- oder Jahreskarte für die Öffis belastet", rechnet Gerstl vor. Es sei daher kein Wunder, dass von den rund 6.000 Stellplätzen in Wiener P&R-Anlagen 4.000 regelmäßig leer stehen und nur maximal 2.000 auch tatsächlich benutzt werden.

"Die Stadt Wien sollte daraus die Konsequenz ziehen und Besitzer von Zeitwertkarten des VOR-Verkehrsverbundes zumindest an Werktagen ihr Privatfahrzeug in Wiener P&R Anlagen gratis abstellen lassen. Dies nicht nur im Sinne einer finanziellen Entlastung für die Betroffenen, sondern auch im Sinne einer Verkehrs- und Umweltentlastung für Wien", so der Vorschlag des VP-Verkehrssprechers.

Gerstl weist abschließend darauf hin, dass in Niederösterreich die Benutzung solcher Anlagen generell gratis sei und regt in dieser Sache eine Zusammenarbeit mit dem Nachbarbundesland an. Auch in deutschen Großstädten wie Berlin, Hamburg und Köln sind die Stellplätze an den Stadteinfahrten grundsätzlich kostenlos.

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