Kampf der Krise: Private und betriebliche Pensionen sichern!

Wien (OTS) - Die globale Finanzmarktkrise hat nicht nur die Banken erschüttert, über die negativen Kapitalmarktentwicklungen haben auch viele Veranlagungen und Betriebspensionen an Wert verloren. Sicher und wertbeständig zeigen sich heute vor allem Versicherungsprodukte wie die klassische Lebensversicherung und die betriebliche Kollektivversicherung

Als einer der größten institutionellen Investoren und als einer der stabilsten Pfeiler der heimischen Wirtschaft sieht sich auch die Versicherungsbranche mit der Kapitalmarktkrise konfrontiert. Das Anlagegeschäft gestaltet sich unter den derzeitigen Rahmenbedingungen schwierig, trotzdem sind es vor allem die Kunden der Lebensversicherung, die von garantierten Leistungen und sicheren Erträgen profitieren.

Sichere Betriebspensionen sind schon jetzt möglich

Die betriebliche Vorsorge ist im Vergleich zur staatlichen und privaten Säule unseres Pensionssystems noch relativ schwach ausgeprägt. Den größten Anteil an diesem bisher eher kleinen "Kuchen" haben die Pensionskassen, deren größtes Manko, fehlende Sicherheit der Pensionen, zur Zeit schlagend wird. Dazu GD Dr. Günter Geyer, Präsident des österreichischen Versicherungsverbandes VVO: "Tausende Pensionskassen-Anwartschaftsberechtigte müssen um ihre Vorsorge fürchten - auch weil ihnen bisher nicht erlaubt wurde, in ein beständigeres Vorsorgesystem zu wechseln. Dabei gibt es längst eine Alternative: die betriebliche Kollektivversicherung".

Dabei handelt es sich um ein Vorsorgemodell in Form einer Lebensversicherung mit garantiertem Wertzuwachs, jährlich unverfallbaren Gewinnzuteilungen und auch einer garantierten Rentenleistung in der Pensionsphase. "In Zeiten volatiler Börsen ist sie die einzige Form, die Pensionen der Mitarbeiter sicher steigen zu lassen", ist Geyer überzeugt. "Es ist zum Schutz der Kunden wichtig, rasch eine Durchlässigkeit der Systeme und damit eine Wechselmöglichkeit von der volatilen Pensionskassenlösung in die sichere betriebliche Kollektivversicherung zu ermöglichen. Wer eine garantierte Pension möchte, sollte unbürokratisch wechseln und damit weitere Verluste vermeiden können", fordert Geyer.

Staatlicher Anreiz erhöht Vorsorgebereitschaft

Um die betriebliche Vorsorge zu stärken sieht Geyer verschiedene Lösungsmöglichkeiten: "Neben einem staatlichen Anreiz - zum Beispiel in Form der Erhöhung des Freibetrages, der seit 1975 nicht mehr angehoben wurde und jährlich nur rund 300 Euro beträgt, wären auch die Möglichkeit von variablen Zuzahlungen und Gewinnbeteiligungsmodellen sehr sinnvoll."

Staatliche Unterstützung spielt auch bei einem anderen sehr beliebten Versicherungsprodukt eine Rolle: der "prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge". Seit ihrer Einführung im Jahr 2003, konnten über 1,21 Millionen Österreicherinnen und Österreicher von der Wichtigkeit der privaten Altersvorsorge und den Vorteilen dieses Produktes überzeugt werden.

Besondere Zeiten verlangen besondere Rahmenbedingungen

Diese hohe Anzahl der Verträge demonstriert eindrucksvoll die starke private Vorsorgebereitschaft in Österreich. Um die private Altersvorsorge von über einer Million Menschen aber wirklich sicher zu halten, sollten gerade in Zeiten der Kapitalmarktkrise Änderungen bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen in die Wege geleitet werden.

"Durch den gesetzlich vorgeschriebenen Aktienanteil von 40 Prozent haben unsere Kunden bisher von Börsenaufschwüngen profitieren können", weiß VVO-Präsident Geyer. "Auf Grund der schwachen Börsenentwicklungen wünschen sich unsere Kunden aber eine Reduktion dieses Aktienanteils, um das Risiko zu minimieren."

Im Hinblick auf die immer noch drängende Problematik bei der Pflegevorsorge wird von der Branche auch weiterhin auf die Öffnung der Zukunftsvorsorge für die Pflege gedrängt und die Ermöglichung von Einmalerlägen gefordert.

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