• 10.02.2009, 08:23:38
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  • OTS0012 OTW0012

euro adhoc: Marseille-Kliniken AG / Geschäftszahlen/Bilanz / - Umsatzzuwachs im 1. Halbjahr 2008/2009 auf 116,8 Mio. Euro - Beide Geschäftsbereiche erwirtschaften positive Ergebnisbeiträge - Positive Belegungsentwicklung für das 2. Halbjahr 2008/2009 erwartet (D)

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10.02.2009

Berlin, 10. Februar 2009. Die Marseille-Kliniken AG hat den operativen Umsatz im
ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres (01.07.2008 - 31.12.2008) um 4,2 %
auf 116,8 Mio. Euro steigern können (Vorjahr: 112,1 Mio. Euro). Der
Konzernüberschuss nach Anteilen Minderheiten reduzierte sich erwartungsgemäß von
12,1 Mio. Euro auf 1,0 Mio. Euro bedingt durch Sondereffekte (11,9 Mio. Euro),
die im Vorjahreszeitraum angefallen waren. Je Aktie entspricht dies einem
Ergebnis von 0,08 Euro gegenüber 1,00 Euro im Vorjahr. Das EBIT/IFRS belief sich
plangemäß auf 4,2 Mio. Euro nach 12,5 Mio. Euro inklusive Sondereffekten im
Vorjahr. Das EBITDAR/IFRS lag bei 31,7 Mio. Euro nach zuvor 37,0 Mio. Euro. Das
bilanzierte Eigenkapital beträgt 80,8 Mio. Euro nach 84,5 Mio. Euro im Vorjahr.
Die Eigenkapitalquote konnte auf 35,5 % gesteigert werden (Vorjahr: 33,8 %),
während die Nettoverschuldung leicht von 66,4 Mio. Euro auf 65,9 Mio. Euro
zurückging.

Der Rückgang des handelsrechtlichen Ergebnisses basiert in erster Linie auf
einem außerordentlichen Ertrag im Vorjahreszeitraum, der sich seinerzeit aus 4,9
Mio. Euro aus der Unternehmenssteuerreform 2008 sowie 8,1 Mio. Euro aus dem
Verkauf einer Immobilie zusammensetzte. Solche oder ähnliche Sondereffekte gab
es dagegen in der Berichtsperiode nicht.

Das nach DVFA/SG (IFRS) bereinigte Ergebnis des Vorjahreszeitraums von 6,6 Mio.
Euro reduzierte sich geringfügig auf 6,2 Mio. Euro in der aktuellen Periode. Je
Aktie entspricht dies 0,51 Euro (Vorjahr: 0,54 Euro). Verantwortlich hierfür
waren insbesondere erhöhte Kosten für die Absicherung der Heizölbezugspreise und
gestiegene Personalbeschaffungs- und Prüfungskosten. Das bereinigte EBITDAR
steigerte sich von 31,5 Mio. Euro im Vorjahr auf 32,7 Mio. Euro, während das
bereinigte EBIT nach zuvor 10,0 Mio. Euro im Berichtszeitraum 9,0 Mio. Euro
betrug. Auf Konzernebene konnte die Auslastung bei um 200 Betten gestiegener
Kapazität auf einem hohen Niveau konstant gehalten werden. Die Auslastungsquote
der 9.100 Betten lag bei 92,4 % (Vorjahr: 92,5 % bei 8.899 Betten). Die
Bereinigungen beruhen in erster Linie auf Anlaufaufwendungen für sieben
Pflegeeinrichtungen mit aktuell 781 Betten (8,6 % der Kapazität) in der Pflege
sowie vier aktuell nicht aktiven Standorten und ein erst Mitte 2008 übernommenes
medizinisches Versorgungszentrum aus dem Segment Rehabilitation.

Die Kapazität des Geschäftsbereichs Pflege erhöhte sich zum Stichtag von 7.616
Betten auf 7.771 Betten. Der Umsatz des Segments wuchs gegenüber dem Vorjahr von
86,8 Mio. Euro auf 90,5 Mio. Euro. Das Ergebnis nach DVFA/SG (IFRS) von 5,1 Mio.
Euro (Vorjahr: 6,6 Mio. Euro) wurde belastet durch Kosten für die Absicherung
der Heizölbezugspreise sowie durch Personalbeschaffungs- und Prüfungskosten. Die
Auslastungsquote in der Pflege betrug unter Berücksichtigung der Standorte
Düsseldorf und Potsdam 92,7 % nach 93,6 % im Vorjahreszeitraum.

Weiterhin erfolgreich entwickelt sich der Geschäftsbereich Rehabilitation,
dessen Kapazität zum Stichtag aufgrund der Nutzung weiterer Betten in Schömberg
leicht erhöht bei 1.329 Betten (Vorjahr: 1.283 Betten) lag. Die Umsätze
steigerten sich von 25,4 Mio. Euro im Vorjahr auf 26,3 Mio. Euro und das
Ergebnis nach DVFA/SG (IFRS) verbesserte sich nach einem zuvor ausgeglichenen
Wert auf nunmehr 1,1 Mio. Euro. Der Erfolg der durchgeführten
Restrukturierungsmaßnahmen verstetigt sich somit weiter und die Auslastungsquote
des Segments stieg von 89,1 % auf 92,5 %.

Die Marseille-Kliniken AG sieht sich daher auf einem unverändert guten Weg, die
avisierten Ziele zu verwirklichen. Das Unternehmen befindet sich auf einem
soliden und von der aktuell angespannten konjunkturellen Lage nahezu
unbeeinflussten Kurs, der ein weiteres nachhaltiges Wachstum bei gleichzeitiger
hoher Planbarkeit der Geschäftsentwicklung ermöglicht. Der Vorstand geht von
einer Belegungsverbesserung der Kapazitäten im Bereich Pflege aus, während die
Rehabilitation das hohe Belegungsniveau halten wird. Zunehmend profitieren
sollte Marseille-Kliniken im 3. Quartal von sinkenden Anlaufaufwendungen, die
sich positiv auf die zukünftigen Quartalsergebnisse auswirken werden. Zudem soll
die Realisierung von Kosteneinsparpotenzialen noch im laufenden Geschäftsjahr zu
einer weiteren Verbesserung der Rentabilität führen. Vor diesem Hintergrund hält
der Vorstand an seiner Wachstumsprognose fest, die von einem durchschnittlichen
Umsatzzuwachs von 6,5 % für das laufende und folgende Geschäftsjahr sowie einer
EBIT-Rendite von mindestens 7 % bezogen auf das laufende Geschäftsjahr ausgeht.

Ausführlichere Informationen können dem Halbjahresbericht auf der Internetseite
www.marseille-kliniken.de entnommen werden.

Ende der Ad hoc Mitteilung

Rückfragehinweis:
Marseille-Kliniken AG
Axel Hölzer
CEO
Alte Jakobstraße 79/80
10709 Berlin
Tel.: 030 / 246 32-400
Fax: 030 / 246 32-401
www.marseille-kliniken.de

Hillermann Consulting
Christian Hillermann
Investor Relations für die Marseille-Kliniken AG
Poststraße 14/16
20354 Hamburg
Tel.: 040 / 320 279-10
Fax: 040 / 320 279-114
www.hillermann-consulting.de

Ende der Mitteilung euro adhoc
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Emittent: Marseille-Kliniken AG
          Alte Jakobstraße 79/80
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Telefon:  +49 (0)30 246 32-400 
FAX:      +49 (0)30 246 32-401
Email:    [email protected]
WWW:      http://www.marseille-kliniken.de
Branche:  Pharma
ISIN:     DE0007783003
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Börsen:   Regulierter Markt/Prime Standard: Börse Frankfurt, Freiverkehr: Börse
          Berlin, Börse Stuttgart, Börse Düsseldorf, Regulierter Markt: Börse
          Hamburg 
Sprache:  Deutsch

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