- 06.02.2009, 15:30:22
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Hoher Besuch in der Salzburger "Borromäus-Apotheke": BM Stöger informierte sich über den Arzneimittel-Sicherheitsgurt - BILD

Salzburg (OTS) - Der Präsident des Österreichischen
Apothekerverbandes, Dr. Friedemann Bachleitner-Hofmann, empfing
heute, Freitag, Gesundheitsminister Alois Stöger und Landeshauptfrau
Mag. Gabi Burgstaller in seiner Salzburger Apotheke. Grund: der
Arzneimittel-Sicherheitsgurt mit e-card in der Apotheke.
Bekanntlich läuft in Salzburgs Apotheken seit 2007 ein
entsprechendes Pilotprojekt, das rasch, unbürokratisch und sicher
alle gefährlichen Neben- und Wechselwirkungen sowie Therapiefehler
bei der Medikamenteneinnahme aufdeckt. Präsident Bachleitner
persönlich erklärte das System und informierte den zuständigen
Bundesminister und die Landeshauptfrau über die ersten Erkenntnisse
aus dem Projekt.
"Wer die Qualität im Gesundheitswesen erhöht, hilft mit, die
Kosten zu senken", zog der Gesundheitsminister ein erstes Resümee
nach der Projektpräsentation in der Borromäus-Apotheke. Und: "Wir
werden das Projekt im Rahmen der e-Medikation noch in dieser
Funktionsperiode der Bundesregierung österreichweit umsetzen. Das
wird der erste Schritt sein, die elektronische Gesundheitsakte ELGA
in die Tat umzusetzen", betonte Stöger gegenüber Präsident
Bachleitner.
Landeshauptfrau Burgstaller erinnerte an eine der Stärken des
Arzneimittel-Sicherheitsgurtes: "Doppelmedikationen können mit diesem
sinnvollen System vermieden werden", so die Gesundheitsreferentin des
Landes Salzburg. Damit werde die Gefahr verhindert, dass Patienten
zwei- oder mehrmals ein Medikament mit gleichem Wirkstoff einnehmen.
Burgstaller: "Das ist wichtig für den Patienten und hilft, den
Krankenkassen Geld zu sparen!"
"Wir Salzburger Apotheker haben bewiesen, dass der
Arzneimittel-Sicherheitsgurt in der Praxis und mit der e-card
funktioniert. Wenn das kontrollierte Wechselwirkungssystem in
Österreich flächendeckend angewendet wird, bekommt die
Arzneimittelsicherheit eine neue Dimension", betonte
Apothekerverbands-Präsident Dr. Friedemann Bachleitner-Hofmann. Rund
10.000 Salzburger nehmen in den 75 Apotheken des Landes freiwillig am
Pilotprojekt "Arzneimittel-Sicherheitsgurt" teil.
Fast 30.000 arzneimittelbezogene Probleme konnten in der Apotheke
gelöst werden. 25% der Medikationen lösten diese Probleme aus. An der
Spitze: Wechselwirkungen, Doppelmedikationen und Compliance
(=Therapieverlaufs-)Fehler. Entscheidend sei, so Bachleitner
abschließend, dass die Prüfung auf Wechselwirkungen von
rezeptpflichtigen mit nicht-rezeptpflichtigen Medikamenten in der
Apotheke stattfindet.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .
Rückfragehinweis:
Mag. Hans Jakesz
Pressesprecher des Österreichischen Apothekerverbandes
Spitalgasse 31, 1090 Wien
Tel.: +43-664-2020488
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