- 06.02.2009, 08:28:33
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Das Recht auf Familienleben muss in Österreich wieder gelten!
Anlässlich des dreijährigen Bestehens fordert EHE OHNE GRENZEN eine Änderung des Fremdenrechts.
Wien (OTS) - Am 7.2.2009 feiert die Initiative EHE OHNE GRENZEN
ihr dreijähriges Bestehen. Eine Bilanz ihrer Arbeit zeigt, dass eine
Änderung im Fremdenrecht dringender denn je von Nöten ist. Nach
hunderten persönlichen Kontakten und Beratungen mit binationalen
Familien können wir sagen, dass das derzeitige Fremdenrecht Familien
verhindert und alles andere als integrierend wirkt.
Mit dem erforderlichen Mindesteinkommen von 1158Euro netto +
Mietkosten können sich viele ÖsterreicherInnen binationales
Familienleben in Österreich einfach nicht "leisten".
Die Praxis der Auslandsantragstellung trennt Familien auf
unbestimme Zeit und erzeugt so AlleinerzieherInnen wider Willen am
laufenden Band.
Diese Regelungen sind nicht im Sinne einer Familienpolitik mit
Augenmaß und Vernunft, so Angela Magenheimer, die Sprecherin von EHE
OHNE GRENZEN.
Wie schon vor drei Jahren fordert die Initiative, dass das Recht
auf Familienleben in Österreich zu gelten hat und in entsprechenden
Gesetzesänderungen zu berücksichtigen ist.Die geplante
Bleiberechtsregelung zielt für EHE OHNE GRENZEN weiterhin an den
Interessen und Bedürfnissen binationaler Paare vorbei.
Für binationale Paare muss ermöglicht werden, dass sie unter
demselben Ehe- und Familienrecht wie österreichische Paare zusammen
leben und arbeiten können.
Ehe ohne Grenzen wird das dreijährige Bestehen am 7.2.2009 mit
einer Spendengala im Porgy & Bess feiern, unter dem Ehrenschutz von
Nationalratspräsidentin Barbara Prammer. (Informationen dazu unter
www.waermespender.at)
Rückfragehinweis:
Angela Magenheimer
Obfrau - Initiative: Ehe ohne Grenzen
[email protected]
0699 81868336
www.ehe-ohne-grenzen.at
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