Unfall bei Schulfest: Hofer ersucht Behörden, Familie nicht im Stich zu lassen

Haftungsfrage unklar

Wien (OTS) - Wenig erfreut zeigt sich der freiheitliche Behindertensprecher NAbg Norbert Hofer über die Anfragebeantwortung von Bundesministerin Schmied zum Haftungsanspruch nach Unfällen am Schulgelände. Hofer erhoffte sich von dieser Anfragebeantwortung Klarheit - besonders für die Familie des Jungen, dessen Leben sich durch einen furchtbaren Zwischenfall bei einem Schulfest von einem Tag auf den anderen grundlegend veränderte.

Im Zuge dieses Schulfestes kam ein von einem Schulkind gelenktes Cart von der Fahrbahn ab und verletzte ein schulfremdes Kind als Zuschauer schwer. Diesem Kind mussten in der Folge die Zehen amputiert werden. Erschwerend kommt hinzu, dass die Veranstaltung nicht versichert war, da der Elternverein das Fest ausrichtete.

Laut der Anfragebeantwortung sei die Schule nicht dafür haftbar zu machen. Die Familie muss daher nicht nur mit der Verletzung ihres Sohnes und den Folgen, die ihr Leben völlig veränderte zurecht kommen, sondern hat daneben auch noch mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Daher appelliert Norbert Hofer abschließend an die zuständige Ministerin: "Ich ersuche die Behörden in diesem Fall die Familie nicht im Stich zu lassen. Hier stellt sich nicht die Frage, warum das nicht geht, sondern wir müssen uns fragen, wie wir eine Lösung bewerkstelligen können."

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0013