- 05.02.2009, 11:36:29
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"Lesedock" auch am Landesklinikum Krems
Sobotka: Schenken jungen PatientInnen Abwechslung
St. Pölten (NLK) - Nach der Kinder- und Jugendabteilung des
Landesklinikums Tulln hat nun auch die entsprechende Abteilung des
Landesklinikums Krems ein so genanntes "Lesedock" erhalten. "Ich
freue mich sehr, dass wir den Kindern und Jugendlichen in den
niederösterreichischen Landeskliniken mit den ‚Lesedocks’ Ablenkung
schenken können. Für Niederösterreich sind sie ein weiterer Baustein
unseres umfassenden Gesundheitskonzepts", sagte dazu Landesrat Mag.
Wolfgang Sobotka.
Die "Lesedocks" werden von der im Dezember 2007 gestarteten
Leseinitiative "Zeit Punkt Lesen - Leseland Niederösterreich" und der
NÖ Landeskliniken-Holding angeboten, um jungen PatientInnen
Abwechslung in ihrem Spitalsalltag zu bieten. Bei diesen "Lesedocks"
handelt es sich um Lesestationen mit Sprach- und Zeichenspielen sowie
im Verlag Carl Ueberreuter erschienenen Büchern. Hintergrund dieser
Ende des vergangenen Jahres gestarteten Aktion ist, Kindern die
Unsicherheit bzw. Angst, mit der sie im Spital unter Umständen
konfrontiert sind und die den Heilungsprozess erschweren, zu nehmen.
Die "Lesedocks" sollen beitragen, den Genesungsprozess der jungen
PatientInnen mittels Kreativität und Humor zu fördern und können als
ein Fenster in die Welt der Kreativität, des Lesens sowie des
Spielens und Lachens verstanden werden. Den Kindern soll es damit
erleichtert werden, mit anderen in Kontakt zu treten und ihren
Spitalsaufenthalt zu bewältigen.
An den interaktiven "Lesedocks" können einander Kinder und
Jugendliche begegnen bzw. können sich die kleinen PatientInnen hier
mit ihren Eltern treffen oder mit dem medizinischen und pflegerischen
Personal abseits der Spitalsroutine ins Gespräch kommen. Neben den
stationären "Lesedocks" gibt es auch drei mobile Wägen - die so
genannten "Ausflugsboote" -, welche die Angebote der "Lesedocks"
direkt zu den Kindern und Jugendlichen bringen. Neben den
Schwellenängsten sollen mittels der neuen Einrichtung auch
Sprachbarrieren überwunden werden; türkischsprachige Kinder und
Eltern etwa können mit Hilfe eigens angefertigter
"Spitalssprachführer" leichter mit den KrankenhausmitarbeiterInnen in
Kontakt treten und deutschsprachige Kinder können bei ihren
türkischsprachigen BettnachbarInnen "Nachhilfe" nehmen. Damit die
"Lesedocks" auch zu Hause Lust auf Sprache machen, gibt es eine
eigene "Lesedock-Mappe" zum Mitnehmen.
Nähere Informationen: NÖ Landeskliniken-Holding, Mag. Andrea
Berger, Telefon 02742/313 813-152, e-mail
andrea.berger@holding.lknoe.at, bzw. Landesklinikum Krems, Telefon
02732/804-6558.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12156
http://www.noe.gv.at/nlk
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