AACS: Ambulante Fettabsaugungen in TLA sicher für Patienten

Linz/Klagenfurt (OTS) - Perforationen der Bauchdecke wie wahrscheinlich der aktuelle Fall in Mattersburg das Absaugen zu großer Fettmengen in einer Sitzung, die Gabe von zuviel intravenöser Flüssigkeit und im Vorfeld nicht abgeklärtes Thromboserisiko erhöhen das Komplikations- und Mortalitätsrisiko, wenn Liposuktionen in Vollnarkose durchgeführt werden.

(AACS). Fettabsaugungen (Liposuctions) in allen ihren Varianten werden in Österreich von Allgemeinchirurgen, Plastischen Chirurgen und Dermatologen durchgeführt. Die meisten dieser Kollegen verfügen über eine mindestens 10jährige Erfahrung und sind Mitglieder aller großen internationalen Fachgesellschaften (Deutschland, Amerika). Die Mitglieder AACS, der Austrian Academy of Cosmetic Surgery, haben auch dort die Technik der Fettabsaugung in Tumeszenz-Lokalanästhesie (TLA) in Workshops, Ausbildungslehrgängen und Fortbildungen bei anderen Ärzten erlernt. Diese Ausbildung kann teilweise Monate dauern. Die Austrian Academy of Cosmetic Surgery hat sehr strenge Vorschriften und Empfehlungen hinsichtlich der Fettabsaugung. Der Eingriff in Vollnarkose wird von der Gesellschaft explizit abgelehnt.

Die Experten der AACS sind seit mehr als 20 Jahren auf dem Gebiet der Fettabsaugungen erfolgreich und ohne grobe Komplikationen tätig. AACS Präsident Dr. Sandhofer etwa führt seit 1985 Fettabsaugungen durch und hat bis zum heutigen Tag ca. 4600 Eingriffe dieser Art dokumentiert. Der Kärntner Chirurg und P-President AACS Dr. Peter Lisborg kann mit 15 Jahren Erfahrung bei Fettabsaugung ebenfalls von tausenden positiven Ergebnissen ohne grobe Komplikationen berichten. Die Eingriffe werden grundsätzlich in voller Tumescenz-Lokalanästhesie unter Vermeidung einer Vollnarkose durchgeführt. Die Patienten werden während des gesamten Eingriffes von einem Anästhesisten betreut, überwacht, beruhigt und schmerzfrei gehalten.

Folgende Faktoren erhöhen das Komplikations- und Mortalitätsrisiko, wenn Liposuktionen in Vollnarkose durchgeführt werden: Durchführung der Eingriffe in Vollnarkose sowie die Durchführung mehrerer Eingriffe in der gleichen Sitzung, lange Operationszeiten, Perforationen der Bauchdecke wie wahrscheinlich der aktuelle Fall in Mattersburg das Absaugen zu großer Fettmengen in einer Sitzung, die Gabe von zuviel intravenöser Flüssigkeit und im Vorfeld nicht abgeklärtes Thromboserisiko. Zusätzlich braucht man zum Modellieren das Muskelspiel der Patienten welches in Narkose nicht möglich ist.

Die AACS-Experten sind sich einig: Immer mehr Eingriffe sind mittlerweile in Tumeszenz-Lokalanästhesie, also einer Kombination aus Dämmerschlaf und lokaler Betäubung durchführbar. Für den Pastpresident der AACS, Dr. Peter Lisborg ist es daher von großer Bedeutung auch innerhalb der österreichischen Ärzteschaft ein stärkeres Bewusstsein für die Tumeszenz-Lokalanästhesie zu schaffen.

"Jede Komplikation ist eine zuviel. Daher ist es besonders wichtig, dass sich Ärzte auch laufend weiterbilden und mit neuen schonenden Operationstechniken firm sind", erklärt der Präsident der AACS Dr. Matthias Sandhofer. Sandhofer weiter "Einmal mehr möchte ich auch betonen, dass Patienten nicht gut beraten sind, sich bei Ästhetischen Eingriffen aus Kostengründen ins Ausland zu begeben. Patienten sollten sich auf das Know-how und das hohe Ausbildungslevel in Österreich berufen. Das sollte aus dem Curriculum Vitae des behandelnden Arztes gut ersichtlich sein. Patienten sollten vor jedem Eingriff mehrere Expertenmeinungen einholen", sagt Sandhofer.

"Ärzten des Ostblocks war der Zugang zu modernen Techniken in den 80iger und 90iger Jahren nicht möglich. Daher resultiert auch ein Ausbildungsdefizit", schließt AACS-Präsident Matthias Sandhofer.

Wenn sie mit Dr. Matthias Sandhofer oder Dr. Peter Lisborg sprechen wollen: Kontakt: Mario Wilplinger Tel.: 0463 500 651

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