- 30.01.2009, 11:35:31
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Sri Lanka: Rotes Kreuz eskortiert kranke und verwundete Zivilisten
Wien/Colombo (Rotes Kreuz) - Immer mehr Zivilisten sind vom
aufflammenden Konflikt zwischen Regierungstruppen und der LTTE
(Liberation Tigers of Tamil Eelam) betroffen. Das Internationale
Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) eskortierte am Donnerstag 226 Kranke
und Verwundete, die dringend medizinische Behandlung benötigen, ins
Krankenhaus Vavuniya. Dieses Spital liegt in dem von der Regierung
kontrollierten Gebiet. Das IKRK eskortierte auch einen Konvoi von 13
Lastwagen in den Norden der Region Vanni. Die Fahrzeuge brachten 170
Tonnen vom Welternährungsprogramm (WFP) bereitgestellte
Nahrungsmittel in die Krisenregion.
"Auch in diesem Konflikt sind Zivilisten die Leidtragenden. Die
Verwundeten und Kranken mussten tagelang warten, bevor sie
transportiert werden konnten", sagt Max Santner, Leiter der
Internationalen Hilfe im Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK). Die
Patienten wurden mit drei Ambulanzen und vier Bussen in das
Krankenhaus gebracht.
"Diese Transporte von Kranken und Verletzten sind lebensrettend", so
Santner. "Genauso wichtig ist es, dass humanitäre Güter die
Zivilisten in der Region Vanni erreichen können. Der gestrige Tag hat
gezeigt, dass es trotz gewaltiger Hindernisse möglich ist, den
Menschen in der Konfliktregion zu helfen."
Die allgemeine humanitäre Lage ist für Tausende nach wie vor prekär.
Die Vorräte sind aufgebraucht und eine lokale
Nahrungsmittelproduktion ist unmöglich geworden. Daher ist es
dringend notwendig, dass die Konfliktparteien den humanitären
Organisationen weiterhin Zugang in das betroffene Gebiet gewähren und
Nahrungsmittellieferungen zulassen.
Rückfragehinweis:
Mag. Andrea Winter Österreichisches Rotes Kreuz Presse- und Medienservice Tel.: +43 1 589 00-153 Mobil: +43 664 823 48 54 mailto:[email protected] http://www.roteskreuz.at
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