Klubobmann Steinkellner: Österreich braucht mehr zusätzliche Ausbildungsplätze für Ärzte

Bereits 1890 gab es den ersten Landtagsantrag für eine Medizin-Universität in Linz

Linz, 29.1.2009 (OTS) - In dieser Arbeitsperiode des Landtages
habe der erste Antrag der FPÖ im Jahr 2005 noch nicht die Mehrheit gefunden, weil FP und Grüne nicht bereit waren, dieser Bildungseinrichtung zuzustimmen, sagte heute FPÖ-Klubobmann Günther Steinkellner bei der Diskussion über eine Resolution an die Bundesregierung.

"Es ist höchste Zeit, da mehr Druck gegenüber der Bundesregierung zu machen, weil wir die Ärzte brauchen. Denn dieser Landtag hat sich schon vor 118 Jahren mit der Forderung nach einer Medizin-Universität für Linz beschäftigt. Der deutschnationale Landtagsabgeordnete Dr. Carl Beurle, er war übrigens Mitglied der Burschenschaft Libertas zu Wien, wurde am 14.10.1890 in den oö. Landtag gewählt und hat am 20.10.1890 den Antrag auf Errichtung einer Medizinischen Universität in Linz eingebracht.
Die Begründung damals: Die Landbevölkerung ist mit Ärzten schlecht versorgt und die alte Linzer Chirurgenschule wurde geschlossen.
Am 12.4.1892 brachte Dr. Beurle den 2. Antrag ein. Am 18.5.1893 dankte er dem Bürgermeister Wimhölzel, dass die Stadt Linz durch die Fondsbeiträge für die Errichtung des Allgemeinen Krankenhauses die Voraussetzungen für die Errichtung der Medizin-Universität unterstützt hat.
Es wird Zeit, dass jetzt auch die Nachfolger der Partei, welche damals den Landeshauptmann stellte, also die ÖVP-Vertreter, etwas dazu beitragen, dass Linz endlich die Universität bekommt", unterstrich FPÖ-Klubobmann Steinkellner die Forderung an die Bundesregierung bzw. an VP-Wissenschaftsminister Hahn.

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