- 29.01.2009, 09:45:00
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Kristalline Mode und Kunst im quartier21/MQ
Wien (OTS) - "Sharp Chic - über die Anziehungskraft des
Kristallinen" ist der Titel der neuen Ausstellung im
Freiraum/quartier21, die am 6. Februar eröffnet wird und
zeitgenössische Mode und Kunst zeigt, die durch die Verwendung
kristalliner Formen sowie glänzender Materialien mit dem Thema der
Verführung und Versuchung spielt.
Vielseitige Arbeiten nationaler und internationaler
ModedesignerInnen und KünstlerInnen repräsentieren einen neuen und
ungewöhnlichen Zugang zur "Lust am Kristallinen". Sie nehmen die
Herausforderung des Umgangs mit dem Thema des Kristallinen auf und
zeigen dies mit Objekten fernab von Strass, Pailletten, Kitsch und
Eitelkeit. Glänzende Materialien, elegante Ecken, scharfe Kanten und
kristalline Sujets erzählen von Verführung und Verunsicherung, von
Schein und Sein, Glanz und Verderben.
"Die Ausstellung "Sharp Chic" zeigt einmal mehr, dass das
quartier21 neben den Schwerpunkten Digitale Kultur und Design mit dem
entstehenden modequartier21 ein wichtiger Knotenpunkt in der Wiener
Modeszene wird. Zudem freut es mich, dass neben anderen nationalen
und internationalen DesignerInnen auch Werke eines Künstlers unseres
Artist-in-Residence Programms präsentiert werden", so Dr. Wolfgang
Waldner, Direktor MuseumsQuartier Wien.
Andrea Cammarosano, italienischer Modesdesigner und Illustrator,
sowie Absolvent der Königlichen Modeschule in Antwerpen ist im
Februar im Rahmen des Artist-in-Residence (AiR) Programms des
quartier21 zu Gast im MuseumsQuartier. Er wird Teile seiner neuen
Kollektion "Bury me standing" - that I can better see" in der AiR
base Nr. 14 (ab 26. Februar), der Ausstellungsplattform des AiR
Programms präsentieren. Der Ausgangspunkt der Kollektion sind
Beerdigungsriten und U-Boote die er auch als Särge sieht. Mit
technischen Formen und ungewöhnlichen Materialien entwirft er
utopische Schutzhüllen für den Körper. Damit gehört das
Artist-in-Residence Programm des quartier21 zu den wenigen
internationalen Studio-Programmen, die auch regelmäßig
ModedesignerInnen unterstützen.
In der Ausstellung ist unter anderem Miriam Lehle mit exklusiven
Stücken aus der Kollektion "Golden Decay" zu sehen. Vor kurzem gewann
sie den begehrten internationalen Modepreis des "Festival
International de Mode et de Photographie à Hyère". Auf der Suche nach
dem Schönen im Vergänglichen verschmelzen bei ihr goldene Textilien
zu skulpturalen Kleidungsstücken.
Ganz anders der Zugang von Ali Zedtwitz: Rechtecke, Rauten und
Dreiecke sind die Grundlagen für ihre Modeentwürfe, für die sie den
RONDO-Swarovski-Modepreis erhielt. Der international renommierte
Modeschmuckdesigner Florian Ladstätter wiederum stellt seinen zarten,
multipel tragbaren Colliers schwere, düstere Ketten gegenüber.
Kristalliner Chic zwischen Verspieltheit und Fetisch.
Die Ausstellung "Sharp Chic" wird am Freitag 06.02., 19h eröffnet
und ist anschließend bis 19. April im Freiraum/quartier21 im
MuseumsQuartier zu sehen. Der Eintritt ist frei. Konzipiert wurde die
Ausstellung von den beiden österreichischen KuratorInnen Angelika
Höckner und Gerald Moser.
Die beteiligten ModedesignerInnen und KünstlerInnen sind Andrea
Cammarosano (I), Christoph Girardet & Matthias Müller (D), Sissi
Farassat (IR), Florian Gruber (A), Andrea Maria Krenn (D), Florian
Ladstätter (A), Miriam Lehle (D), Pelican Avenue - Carolin Lerch (A),
Pelican Video - Michel Helwig (BE) & Caroline Lerch (A), Felix Malnig
(A), Naoko Ogawa (J), Oona Peyrer-Heimstätt (A), Peter Sandbichler
(A) mit Knowbotic Research (CH), Ali Zedtwitz (A).
Die Ausstellung "Sharp Chic" ist Teil einer von Vitus Weh
konzipierten interdisziplinären Ausstellungsreihe zum Thema "Glanz
und Verderben". Mit drei weiteren Ausstellungen wird der aktuelle
Hang zu kristallinen Formen in Architektur, bildender Kunst und
Design ergänzt.
"Sharp Chic - über die Anziehungskraft des Kristallinen"
Datum: 07.02. - 19.04., 10-20h
Eröffnung: Fr 06.02., 19h
Ort: Freiraum/quartier21, MuseumsQuartier Wien,
Museumsplatz 1, 1070 Wien
Eintritt frei
Rückfragehinweis:
Presse MQ: Mag. Irene Preißler
Tel. +43(0)1 / 523 58 81 - 1712
E-mail: [email protected]
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