Kristalline Mode und Kunst im quartier21/MQ

Wien (OTS) - "Sharp Chic - über die Anziehungskraft des Kristallinen" ist der Titel der neuen Ausstellung im Freiraum/quartier21, die am 6. Februar eröffnet wird und zeitgenössische Mode und Kunst zeigt, die durch die Verwendung kristalliner Formen sowie glänzender Materialien mit dem Thema der Verführung und Versuchung spielt.

Vielseitige Arbeiten nationaler und internationaler ModedesignerInnen und KünstlerInnen repräsentieren einen neuen und ungewöhnlichen Zugang zur "Lust am Kristallinen". Sie nehmen die Herausforderung des Umgangs mit dem Thema des Kristallinen auf und zeigen dies mit Objekten fernab von Strass, Pailletten, Kitsch und Eitelkeit. Glänzende Materialien, elegante Ecken, scharfe Kanten und kristalline Sujets erzählen von Verführung und Verunsicherung, von Schein und Sein, Glanz und Verderben.

"Die Ausstellung "Sharp Chic" zeigt einmal mehr, dass das quartier21 neben den Schwerpunkten Digitale Kultur und Design mit dem entstehenden modequartier21 ein wichtiger Knotenpunkt in der Wiener Modeszene wird. Zudem freut es mich, dass neben anderen nationalen und internationalen DesignerInnen auch Werke eines Künstlers unseres Artist-in-Residence Programms präsentiert werden", so Dr. Wolfgang Waldner, Direktor MuseumsQuartier Wien.

Andrea Cammarosano, italienischer Modesdesigner und Illustrator, sowie Absolvent der Königlichen Modeschule in Antwerpen ist im Februar im Rahmen des Artist-in-Residence (AiR) Programms des quartier21 zu Gast im MuseumsQuartier. Er wird Teile seiner neuen Kollektion "Bury me standing" - that I can better see" in der AiR base Nr. 14 (ab 26. Februar), der Ausstellungsplattform des AiR Programms präsentieren. Der Ausgangspunkt der Kollektion sind Beerdigungsriten und U-Boote die er auch als Särge sieht. Mit technischen Formen und ungewöhnlichen Materialien entwirft er utopische Schutzhüllen für den Körper. Damit gehört das Artist-in-Residence Programm des quartier21 zu den wenigen internationalen Studio-Programmen, die auch regelmäßig ModedesignerInnen unterstützen.

In der Ausstellung ist unter anderem Miriam Lehle mit exklusiven Stücken aus der Kollektion "Golden Decay" zu sehen. Vor kurzem gewann sie den begehrten internationalen Modepreis des "Festival International de Mode et de Photographie à Hyère". Auf der Suche nach dem Schönen im Vergänglichen verschmelzen bei ihr goldene Textilien zu skulpturalen Kleidungsstücken.

Ganz anders der Zugang von Ali Zedtwitz: Rechtecke, Rauten und Dreiecke sind die Grundlagen für ihre Modeentwürfe, für die sie den RONDO-Swarovski-Modepreis erhielt. Der international renommierte Modeschmuckdesigner Florian Ladstätter wiederum stellt seinen zarten, multipel tragbaren Colliers schwere, düstere Ketten gegenüber. Kristalliner Chic zwischen Verspieltheit und Fetisch.

Die Ausstellung "Sharp Chic" wird am Freitag 06.02., 19h eröffnet und ist anschließend bis 19. April im Freiraum/quartier21 im MuseumsQuartier zu sehen. Der Eintritt ist frei. Konzipiert wurde die Ausstellung von den beiden österreichischen KuratorInnen Angelika Höckner und Gerald Moser.

Die beteiligten ModedesignerInnen und KünstlerInnen sind Andrea Cammarosano (I), Christoph Girardet & Matthias Müller (D), Sissi Farassat (IR), Florian Gruber (A), Andrea Maria Krenn (D), Florian Ladstätter (A), Miriam Lehle (D), Pelican Avenue - Carolin Lerch (A), Pelican Video - Michel Helwig (BE) & Caroline Lerch (A), Felix Malnig (A), Naoko Ogawa (J), Oona Peyrer-Heimstätt (A), Peter Sandbichler (A) mit Knowbotic Research (CH), Ali Zedtwitz (A).

Die Ausstellung "Sharp Chic" ist Teil einer von Vitus Weh konzipierten interdisziplinären Ausstellungsreihe zum Thema "Glanz und Verderben". Mit drei weiteren Ausstellungen wird der aktuelle Hang zu kristallinen Formen in Architektur, bildender Kunst und Design ergänzt.

"Sharp Chic - über die Anziehungskraft des Kristallinen"

Datum: 07.02. - 19.04., 10-20h
Eröffnung: Fr 06.02., 19h
Ort: Freiraum/quartier21, MuseumsQuartier Wien,
Museumsplatz 1, 1070 Wien
Eintritt frei

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Presse MQ: Mag. Irene Preißler
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