- 28.01.2009, 12:23:35
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Tschetschenen-Mord: "Fluchtfahrer Kaltenbrunner hat Israilow gekannt"
Ein Insider liefert in NEWS brisante Indizien, die aus dem "Mordfall Israilow" eine Polit-Bombe machen.
Wien (OTS) - Im Fall des am 13. Januar in Wien erschossenen
Tschetschenen Umar Israilow konnte die Polizei bislang nur den
mutmaßlichen Fahrer des Fluchtfahrzeugs verhaften. Einen
Tschetschenen, der sich Otto Kaltenbrunner nennt, der jede
Beteiligung an der Tat bestreitet und angibt, Umar Israilow nicht
einmal gekannt zu haben. "Eine Lüge", wie nun ein Insider aus der
tschetschenischen Diaspora behauptet. Der in Wien lebende Flüchtling
schildert in NEWS, dass er Material besitze, welches belege, dass
Kaltenbrunner und Israilow einander seit Jahren kannten - und, dass
Kaltenbrunner bereits im Herbst 2008 bei Israilow vorstellig geworden
war, um diesen zurück nach Tschetschenien zu holen.
"Ich werde beweisen", so der Mann in einem Interview in der am
Donnerstag erscheinenden Ausgabe von NEWS, "dass der Tod Israilows
ein Polit-Mord war und die Täter im Dunstkreis des tschetschenischen
Präsidenten Ramsan Kadyrow zu suchen sind." Der Exil-Tschetschene
beschreibt gegenüber NEWS das "System Kadyrow" und verspricht, sein
brisantes Beweismaterial demnächst der Polizei zu übergeben.
Der Kronzeuge lässt in NEWS eine weitere Bombe platzen, indem er
erzählt, dass Umar Israilow auch in Kontakt mit dem russischen Anwalt
Stanislav Markelow stand. Dieser sollte für ihn die Klage gegen
Ramsan Kadyrow vorbereiten. Markelow wurde am 19. Januar, also sechs
Tage nach Israilow, in Moskau auf offener Straße erschossen.
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