Tschetschenen-Mord: "Fluchtfahrer Kaltenbrunner hat Israilow gekannt"

Ein Insider liefert in NEWS brisante Indizien, die aus dem "Mordfall Israilow" eine Polit-Bombe machen.

Wien (OTS) - Im Fall des am 13. Januar in Wien erschossenen Tschetschenen Umar Israilow konnte die Polizei bislang nur den mutmaßlichen Fahrer des Fluchtfahrzeugs verhaften. Einen Tschetschenen, der sich Otto Kaltenbrunner nennt, der jede Beteiligung an der Tat bestreitet und angibt, Umar Israilow nicht einmal gekannt zu haben. "Eine Lüge", wie nun ein Insider aus der tschetschenischen Diaspora behauptet. Der in Wien lebende Flüchtling schildert in NEWS, dass er Material besitze, welches belege, dass Kaltenbrunner und Israilow einander seit Jahren kannten - und, dass Kaltenbrunner bereits im Herbst 2008 bei Israilow vorstellig geworden war, um diesen zurück nach Tschetschenien zu holen.

"Ich werde beweisen", so der Mann in einem Interview in der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe von NEWS, "dass der Tod Israilows ein Polit-Mord war und die Täter im Dunstkreis des tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow zu suchen sind." Der Exil-Tschetschene beschreibt gegenüber NEWS das "System Kadyrow" und verspricht, sein brisantes Beweismaterial demnächst der Polizei zu übergeben.

Der Kronzeuge lässt in NEWS eine weitere Bombe platzen, indem er erzählt, dass Umar Israilow auch in Kontakt mit dem russischen Anwalt Stanislav Markelow stand. Dieser sollte für ihn die Klage gegen Ramsan Kadyrow vorbereiten. Markelow wurde am 19. Januar, also sechs Tage nach Israilow, in Moskau auf offener Straße erschossen.

Rückfragen & Kontakt:

Sekretariat NEWS
Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12 DW 1103

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NES0003