BZÖ-Spadiut: Preiserhöhung bei Medikamenten ist Tatsache

Apothekerkammer bestätigt BZÖ-Kritik

Wien/Salzburg (OTS) - "Es ist erschreckend, dass die Regierung die drastischen Preiserhöhungen bei rund 900 Medikamenten "sang- und klanglos" akzeptiert hat", kritisierte BZÖ-Gesundheitssprecher Abg. Dr. Wolfgang Spadiut im Rahmen der BZÖ-Klausur. Er fordert eine strikte Kontrolle der Arzneimittelpreise, denn "es geht nicht an, dass das BZÖ im Sinne der Patienten die Mehrwertsteuersenkung durchgebracht hat, und gleich darauf Kranke wegen der Pharma-Lobby wieder tiefer ins Geldbörsel greifen müssen", so Spadiut, dem eine genaue Liste der betroffenen 877 Medikamente vorliegt.

Kranke und die maroden Kassen werden durch diese Preissteigerung stärker belastet, erklärte Spadiut. Im Gegensatz dazu können sich die Pharmakonzerne die Hände reiben, denn deren Kassen klingeln wieder kräftiger. Auch die Apothekerkammer habe diese Preissteigerung bestätigt. Nutznießer dieser Entwicklung ist aber auch der Staat: Ein Teil des Ausfalls durch die Reduktion der Mehrwertsteuer wird ja schließlich wieder aufgefangen; teurere Medikamente bringen eben auch mehr Steuereinnahmen", erinnerte Spadiut.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0007