• 27.01.2009, 16:01:54
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BZÖ-Spadiut: Preiserhöhung bei Medikamenten ist Tatsache

Apothekerkammer bestätigt BZÖ-Kritik

Wien/Salzburg (OTS) - "Es ist erschreckend, dass die Regierung die
drastischen Preiserhöhungen bei rund 900 Medikamenten "sang- und
klanglos" akzeptiert hat", kritisierte BZÖ-Gesundheitssprecher Abg.
Dr. Wolfgang Spadiut im Rahmen der BZÖ-Klausur. Er fordert eine
strikte Kontrolle der Arzneimittelpreise, denn "es geht nicht an,
dass das BZÖ im Sinne der Patienten die Mehrwertsteuersenkung
durchgebracht hat, und gleich darauf Kranke wegen der Pharma-Lobby
wieder tiefer ins Geldbörsel greifen müssen", so Spadiut, dem eine
genaue Liste der betroffenen 877 Medikamente vorliegt.

Kranke und die maroden Kassen werden durch diese Preissteigerung
stärker belastet, erklärte Spadiut. Im Gegensatz dazu können sich die
Pharmakonzerne die Hände reiben, denn deren Kassen klingeln wieder
kräftiger. Auch die Apothekerkammer habe diese Preissteigerung
bestätigt. Nutznießer dieser Entwicklung ist aber auch der Staat: Ein
Teil des Ausfalls durch die Reduktion der Mehrwertsteuer wird ja
schließlich wieder aufgefangen; teurere Medikamente bringen eben auch
mehr Steuereinnahmen", erinnerte Spadiut.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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