Grüne Wien zu islamischen Religionslehrern: Austausch von Lehrern, die anti-demokratische Meinungen vertreten

Wien (OTS) - Den sofortigen Austausch von islamischen Religionslehrern, die Meinungen vertreten, die nicht dem Rechtsstaat entsprechen, fordert die Schulsprecherin der Grünen Wien, Susanne Jerusalem. Die Dissertation "Der Islamische Religionsunterricht zwischen Integration und Parallelgesellschaft" hat Ergebnisse zu Tage befördert, die nicht akzeptiert werden können. "Die Ablehnung von Demokratie und Menschenrechten durch rund ein Viertel der muslimischen Religionslehrer sowie die Forderung der Todesstrafe für Muslime, die vom Islam abfallen, ist mit der Aufgabe der österreichischen Schule nicht vereinbar und stellt einen Missbrauch des Entgegenkommens Österreichs dar, dass Religionsgemeinschaften selbst die Lehrkräfte für die Schulen entsenden dürfen", so Jerusalem.

"In Österreich gibt es eine Trennung von Staat und Religion, man wird darüber nachdenken müssen, wie in Zukunft wesentliche Qualitätsstandards eingehalten werden", so Jerusalem. Die Meinungen dieser Religionslehrer als Privatmeinung abzutun, wie Anas Schakfeh, Präsident der islamischen Glaubensgemeinschaft das getan hat, löst das Problem nicht. Religionslehrer, die solche Meinungen vertreten, haben in Österreichs Schulen nichts verloren. Die islamische Glaubensgemeinschaft hat Erklärungsbedarf", so Jerusalem abschließend.

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