- 27.01.2009, 13:32:41
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Grüne Wien zu islamischen Religionslehrern: Austausch von Lehrern, die anti-demokratische Meinungen vertreten
Wien (OTS) - Den sofortigen Austausch von islamischen
Religionslehrern, die Meinungen vertreten, die nicht dem Rechtsstaat
entsprechen, fordert die Schulsprecherin der Grünen Wien, Susanne
Jerusalem. Die Dissertation "Der Islamische Religionsunterricht
zwischen Integration und Parallelgesellschaft" hat Ergebnisse zu Tage
befördert, die nicht akzeptiert werden können. "Die Ablehnung von
Demokratie und Menschenrechten durch rund ein Viertel der
muslimischen Religionslehrer sowie die Forderung der Todesstrafe für
Muslime, die vom Islam abfallen, ist mit der Aufgabe der
österreichischen Schule nicht vereinbar und stellt einen Missbrauch
des Entgegenkommens Österreichs dar, dass Religionsgemeinschaften
selbst die Lehrkräfte für die Schulen entsenden dürfen", so
Jerusalem.
"In Österreich gibt es eine Trennung von Staat und Religion, man wird
darüber nachdenken müssen, wie in Zukunft wesentliche
Qualitätsstandards eingehalten werden", so Jerusalem. Die Meinungen
dieser Religionslehrer als Privatmeinung abzutun, wie Anas Schakfeh,
Präsident der islamischen Glaubensgemeinschaft das getan hat, löst
das Problem nicht. Religionslehrer, die solche Meinungen vertreten,
haben in Österreichs Schulen nichts verloren. Die islamische
Glaubensgemeinschaft hat Erklärungsbedarf", so Jerusalem
abschließend.
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