KMU profitieren von Kooperationsprojekten mit Wissenschaftseinrichtungen

Eröffnung des Josef-Ressel-Zentrums OptimUns in Dornbirn

Dornbirn (BMWA-OTS) - Die Rolle der österreichschen Wirtschaft im Innovationsprozess zu stärken ist ein besonderes Anliegen des Wirtschaftsministers. Besonders kleine und mittlere Unternehmen, die das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft bilden, können durch längerfristige Kooperationsprojekte mit Wissenschaftseinrichtungen massiv profitieren.

Das Wirtschaftsministerium hat dazu ein Bündel von Projekten und Maßnahmen geschaffen wie die Christian Doppler Forschungsgesellschaft, COMET, Laura Bassi Centres of Expertise, Research Studios Austria (RSA), ACR (Austrian Cooperative Research). Die jüngste Initiative sind die Josef-Ressel-Zentren, Forschungslabors für FHs, deren erste Labors nun eröffnet werden.

Die Fachhochschulen haben sich in den letzten Jahren vor allem in der Lehre stark etabliert und spielen regional eine große Rolle in der Vermittlung praxisorientierten Wissens.

Weiteres Ziel des Wirtschaftsministeriums ist es, nun auch längerfristige Forschungsarbeiten möglich zu machen und finanziell zu unterstützen. Mit einer Laufzeit von maximal fünf Jahren, der Kooperation von einer FH und mindestens einem KMU sollen auch weitere Wirtschaftspartner jeder Größenklasse angezogen werden. Die Förderquote durch die öffentliche Hand beträgt maximal 40%.

Das Siegerprojekt der ersten Ausschreibung, das Zentrum OptimUns in Dornbirn, ist sowohl wissenschaftlich als auch von der Wirtschaftsseite hervorragend ausgerichtet und ein anspruchsvolles Vorhaben mit sehr hohem Innovationsgehalt. Die bekannt hohe Forschungskompetenz der FH-Vorarlberg ist hier gepaart mit fünf starken Unternehmenspartnern aus dem Umwelt-, Energie-, Software- und Finanzsektor. Das Vorhaben ist sehr stark auf die wirtschaftliche Umsetzung ausgerichtet und lässt auch eine Stärkung der wissenschaftlichen Kompetenz erwarten.

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