Vock: Grindwalfang in Färöer ist zu verurteilen

Wien (OTS) - Die grausamen Grindwalfang-Methoden auf den Färöer-Inseln sind durch zahlreiche mediale Berichte mittlerweile einem Großteil der österreichischen Bevölkerung bekannt. "Diese Art der 'Massenbelustigung' ist von Grunde auf zu verurteilen", so FPÖ-Tierschutzsprecher NAbg. Bernhard Vock. "Dass diese Art des Walfanges seit 1584 Tradition hat, ist ein Beweis, dass dies mit modernem Fischfang nicht mehr vereinbar ist. Hier werden Tiere gequält um schaulustige Anrainer zu unterhalten."

"Im Vorjahr ließen dänische Politiker aufhorchen, als sie den Walfang verurteilten. Sogar Kate Sanderson im Fischerei-Ministerium der Färöer bestätigte gegenüber dem Wal- und Delfinschutzforum (WDSF), dass es wissenschaftliche Untersuchungen gibt, die auf erhöhte Schadstoffwerte im Fleisch der getöteten Wale auf den Färöer hinweisen", erklärt Vock. Daraufhin habe die Färöer-Regierung gegenüber Schwangeren und Kleinkindern vom Verzehr des Walfleischs abgeraten. Erwachsene sollten auf der Insel nur noch maximal zweimal monatlich das Walfleisch zu sich nehmen.

"Aufgrund der wissenschaftlichen Erkenntnisse kann nur gehofft werden, dass der Grindwalfang bald gänzlich verboten wird", sagt Vock. In den letzten Tagen seien per E-Mail Bilder des jüngsten Grindwalfangs versendet worden. Für Vock werde dadurch das abartige Massaker nur allzu deutlich, bei dem die Wale - bei lebendigem Leib -in einem wahren Blutrausch der Teilnehmer zu Tode gequält würden.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0005