Wlodkowski: Wahlergebnis ist Arbeitsauftrag für Interessenvertretung

Ergebnis in Oberösterreich bestätigt Kurs der Landwirtschaftskammer

Wien (OTS) - "Bauern benötigen mehr als andere Berufsgruppen stabile und berechenbare politische Verhältnisse. Angesichts der Herausforderungen, die sowohl die momentane Wirtschaftskrise als auch die Neuordnung des EU-Budgets nach 2013 mit sich bringen werden, brauchen die Landwirte eine starke Vertretung. Das Wahlergebnis der oberösterreichischen Landwirtschaftskammerwahl macht klar, dass die Mitglieder konsequente und zielgerichtete Arbeit wollen. Das Ergebnis ist als Auftrag nicht nur für die LK in Oberösterreich, sondern für die Tätigkeit der gesetzlichen Bauernvertretung auf Bundesebene zu sehen", erklärte heute Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich, zur gestrigen OÖ Landwirtschaftskammerwahl und wünschte dem Spitzenkandidaten der stimmenstärksten Fraktion, LK-Präsident Hannes Herndl, Glück und Erfolg bei der Bewältigung der Herausforderungen, mit denen die Landwirtschaft konfrontiert ist.

Konkret erhielt in der 35 Sitze zählenden Vollversammlung der LK Oberösterreich der Bauernbund mit 27 Mandaten (2003: 29) um zwei weniger als bei der Wahl vor sechs Jahren. Die SPÖ-Bauern kamen wiederum auf drei Sitze, die FPÖ-Bauern stagnierten bei zwei Mandaten und der Unabhängige Bauernverband erhielt drei Mandate (2003: eines). Gleichzeitig wurden auch 3.378 Mandate in 444 Ortsbauern-Ausschüssen vergeben. Die Wahlbeteiligung betrug 57,16% (2003: 59,85%). Erstmals waren in Oberösterreich auch Kammermitglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr wahlberechtigt.

Fülle an Arbeit zu erledigen

"Die bäuerliche Interessenvertretung ist derzeit mit einer Fülle an Aufgaben konfrontiert, die es in den nächsten Monaten positiv zu erledigen gilt. So müssen die Ergebnisse des EU-Health Checks ebenso umgesetzt werden, wie die Vorbereitungsschritte für das Milchpaket. Es gilt, die Weichen für die nächste Finanzperiode 2014 bis 2020 rechtzeitig zu stellen und auch für ein mögliches Wiederaufnehmen der WTO-Verhandlungen gewappnet zu sein. Auch das wirtschaftliche Umfeld ist derzeit alles andere als einfach. Doch die Landwirtschaft kann Auswege aus der Krise anbieten. Eine deutlich stärkere Konzentration auf Nahrungsmittel aus der Region und die Forcierung der nachwachsenden Rohstoffe beziehungsweise der Bioenergie schaffen tausende Arbeitsplätze und halten die Wertschöpfung im Land. Die Landwirtschaftskammer wird ihre ganze Kraft aufwenden, um ihre Mitglieder in die Lage zu versetzen, diese Herausforderungen zu meistern", so Wlodkowski.
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