• 26.01.2009, 09:35:59
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Wlodkowski: Wahlergebnis ist Arbeitsauftrag für Interessenvertretung

Ergebnis in Oberösterreich bestätigt Kurs der Landwirtschaftskammer

Wien (OTS) - "Bauern benötigen mehr als andere Berufsgruppen
stabile und berechenbare politische Verhältnisse. Angesichts der
Herausforderungen, die sowohl die momentane Wirtschaftskrise als auch
die Neuordnung des EU-Budgets nach 2013 mit sich bringen werden,
brauchen die Landwirte eine starke Vertretung. Das Wahlergebnis der
oberösterreichischen Landwirtschaftskammerwahl macht klar, dass die
Mitglieder konsequente und zielgerichtete Arbeit wollen. Das Ergebnis
ist als Auftrag nicht nur für die LK in Oberösterreich, sondern für
die Tätigkeit der gesetzlichen Bauernvertretung auf Bundesebene zu
sehen", erklärte heute Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK
Österreich, zur gestrigen OÖ Landwirtschaftskammerwahl und wünschte
dem Spitzenkandidaten der stimmenstärksten Fraktion, LK-Präsident
Hannes Herndl, Glück und Erfolg bei der Bewältigung der
Herausforderungen, mit denen die Landwirtschaft konfrontiert ist.

Konkret erhielt in der 35 Sitze zählenden Vollversammlung der LK
Oberösterreich der Bauernbund mit 27 Mandaten (2003: 29) um zwei
weniger als bei der Wahl vor sechs Jahren. Die SPÖ-Bauern kamen
wiederum auf drei Sitze, die FPÖ-Bauern stagnierten bei zwei Mandaten
und der Unabhängige Bauernverband erhielt drei Mandate (2003: eines).
Gleichzeitig wurden auch 3.378 Mandate in 444 Ortsbauern-Ausschüssen
vergeben. Die Wahlbeteiligung betrug 57,16% (2003: 59,85%). Erstmals
waren in Oberösterreich auch Kammermitglieder ab dem vollendeten 16.
Lebensjahr wahlberechtigt.

Fülle an Arbeit zu erledigen

"Die bäuerliche Interessenvertretung ist derzeit mit einer Fülle
an Aufgaben konfrontiert, die es in den nächsten Monaten positiv zu
erledigen gilt. So müssen die Ergebnisse des EU-Health Checks ebenso
umgesetzt werden, wie die Vorbereitungsschritte für das Milchpaket.
Es gilt, die Weichen für die nächste Finanzperiode 2014 bis 2020
rechtzeitig zu stellen und auch für ein mögliches Wiederaufnehmen der
WTO-Verhandlungen gewappnet zu sein. Auch das wirtschaftliche Umfeld
ist derzeit alles andere als einfach. Doch die Landwirtschaft kann
Auswege aus der Krise anbieten. Eine deutlich stärkere Konzentration
auf Nahrungsmittel aus der Region und die Forcierung der
nachwachsenden Rohstoffe beziehungsweise der Bioenergie schaffen
tausende Arbeitsplätze und halten die Wertschöpfung im Land. Die
Landwirtschaftskammer wird ihre ganze Kraft aufwenden, um ihre
Mitglieder in die Lage zu versetzen, diese Herausforderungen zu
meistern", so Wlodkowski.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
LK-Pressestelle: Dr. Josef Siffert,
Tel +43/1/53441-8521,
Fax +43/1/53441-8519,
E-Mail [email protected]

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