• 23.01.2009, 12:04:13
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Klubobmann Steinkellner: Mehr Druck für Medizin-Universität notwendig

OÖ. Nationalratsabgeordnete sollen Zustimmung zu Budget an Mittel für Medizin-Universität binden

Linz, 23.Jänner 2009 (OTS) - "Die neue Regierung ist kaum angelobt
und schon bekommt Oberösterreich statt Unterstützung für eine gute
Entwicklung im Gesundheitsbereich eine richtige Ohrfeige durch den
Wissenschaftsminister ab. Sein Nein zu einer Medizinuniversität für
Linz darf der Landtag und dürfen die Abgeordneten unseres Landes im
Parlament nicht hinnehmen", stellte heute FPÖ-Klubobmann Mag. Günther
Steinkellner fest.

Minister Hahn betreibe eine sehr kurzsichtige Politik wenn er meint,
Österreich brauche keine zusätzlichen Mediziner.
"Die Errichtung einer neuen Medizinuniversität hat lange
Vorlaufzeiten, verlangt gute Planung und rechtzeitige Vorsorge für
ausgezeichnetes Lehrpersonal. Die Weigerung des Ministers, die
Notwendigkeit dieser Ausbildungsstätte anzuerkennen, darf von den oö.
Abgeordneten im Parlament nicht hingenommen werden. Ich fordere die
Abgeordneten der anderen Parteien, vor allem jene von SP und VP auf,
keinem Budget zuzustimmen, in dem die notwendigen Mittel für die
Planung und Errichtung einer Linzer Medizin-Universität fehlen",
erklärte FPÖ-Klubobmann Steinkellner.

Er sehe - so Steinkellner - in dieser Weigerung Hahns die Fortsetzung
der abgehobenen Art in Wien, mit dem von den Oberösterreicherinnen
und Oberösterreichern aufgebrachten Steuergeld umzugehen. Für
Verkehrsprojekte werde der Stadt Wien vom Bund immer ein wesentlich
höherer Prozentsatz aus dem allgemeinen Steuertopf zugestanden als
für Projekte in Oberösterreich.
Schon jetzt werde die Linzer Johannes-Kepler-Universität finanziell
schlechter behandelt als Universitäten in Wien, fließe weniger
Steuergeld zurück in die universitäre Bildung und Forschung in
Oberösterreich

"Nun scheint diese einseitige Bevorzugung Wiens im
Wissenschaftsbereich noch stärker zu werden. Minister Hahn ist
gefordert, nicht länger die Entwicklung unseres Bundeslandes zu
bremsen", stellte FPÖ-Klubobmann Steinkellner abschließend fest

Rückfragehinweis:
FPÖ Oberösterreich Landtagsklub
Ing. Hannes Lackner
MobTel 0664 250 55 74

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