• 21.01.2009, 12:14:08
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  • OTS0167 OTW0167

Grüne Wien fordern Gas-Unabhängigkeit durch Passivhäuser

Wien (OTS) - Am Mittwoch, im Rahmen eines Medientermins der Wiener
Grünen, forderte der Energiesprecher GR Christoph Chorherr
Passivbauweise für zwei Drittel aller Neubauten in Wien.

Anlässlich eines Lokalaugenscheins in einem Passivhaus in
Ottakring präsentierten die Wiener Grünen ihre Vorschläge zu einer
"Gas-Unabhängigkeit von Putin". Die Passivhausbauweise würde
hervorragend funktionieren und sei nicht nur für Mehr- und
Einfamilienhäuser, sondern auch für Bürogebäude und Wohnungen
anwendbar. Die Wärmeverluste könnten durch eine optimale Isolierung
und "dickes Glas" so stark reduziert werden, dass man auf ein
konventionelles Heizsystem verzichten könne. Das würde nicht nur die
Umwelt, sondern auch die Geldbörse schonen, da die Heizkosten bis zu
95 Prozent gesenkt werden könnten. In Wien seien 2008 nur drei
Prozent aller neu errichteten Wohneinheiten in Passivbauweise
durchgeführt worden, kritisierte Chorherr. Nach Ansicht des
Energiesprechers müsste die Passivbauweise in Wien zum Regelfall
werden. Auch bei Sanierung sollte man auf diese bewährte Technik
zurückgreifen. So könne man sich auch Unabhängigkeit von russischen
Gaslieferungen schaffen. In diesem Zusammenhang könnten die Grünen
eine dringliche Anfrage im nächsten Wiener Gemeinderat an
Bürgermeister Dr. Michael Häupl richten.

Weitere Informationen dazu: Grüner Klub im Rathaus, Telefon: 01
4000-81814, im Internet unter http://wien.gruene.at/. (Schluss) cwk

Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
   Werner C. Kaizar
   Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
   Telefon: 01 4000-81087
   E-Mail: christoph.kaizar@wien.gv.at

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