- 20.01.2009, 09:40:00
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Hometrainer im "Konsument"-Check: Sparpotenzial
Hohe Preisunterschiede. Unnötige Belastung mit Schadstoffen.
Wien (OTS) - "Der Speck muss weg!" ist ein im Jänner oft gehörter
Entschluss. Wer sich dabei nicht der rauen Witterung aussetzen
möchte, rückt den Kilos in den eigenen vier Wänden zu Leibe - zum
Beispiel mit einem Hometrainer. "Konsument" hat zehn Ergometer,
Hometrainer mit Leistungsanzeige, getestet und vergibt Bewertungen
von "gut" bis "nicht zufriedenstellend". Mit ein Grund für das
schlechte Abschneiden mancher Modelle: die unnötige
Schadstoffbelastung in den Handgriffen. Weiters sind zahlreiche
Hometrainer bei Puls- und Leistungsangaben wenig zuverlässig. Auch
große Preisunterschiede werden deutlich: Zwischen 300 und rund 1.500
Euro liegt der Preis für Modelle, die "gut" abschneiden.
Gute Ergometer müssen heute nicht mehr teuer sein. Testsieger ist
zwar das teuerste Modell um rund 1.500 Euro. Kaum schlechter ist aber
das billigste, gute Gerät (Buffalo Montreux), das bereits um 300 Euro
bei Quelle erhältlich ist. Vergleichen zahlt sich aber auch bei
letzterem aus: Bei Otto oder Universal Versand kostet das selbe
Modell rund 100 Euro mehr.
Keiner der getesteten Hometrainer erfüllt seine Funktion
schlechter als durchschnittlich. Das eine oder andere Manko gibt es
aber bei den Puls- und Leistungsangaben. Die Pulsaufnehmer
funktionieren bei manchen Personen leidlich, bei anderen gar nicht.
"Am besten klappt die Pulsmessung an der Brust mittels Brustgurt, der
allerdings häufig dazugekauft werden muss", weiß "Konsument"-Experte
Rudolf Heinztl. Dieser wird aber nur bei sechs Geräten im Test
mitgeliefert. Bei drei Geräten gibt es zudem größere Ungenauigkeiten
bei der Leistungsangabe als die europäische Norm vorschreibt. Die
angezeigte Leistung liegt hier deutlich unter der tatsächlichen, was
für manche Personen, z.B. Herzpatienten, fatale Folgen haben kann,
wenn sie sich alleine darauf verlassen.
Ernüchterndes Ergebnis: Nur bei zwei Hometrainern wurden keine
Schadstoffe - polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) - in
den Handgriffen gefunden. Bei zwei getesteten Modellen war die Dosis
gar so hoch, dass das Gesamturteil auf "nicht zufriedenstellend"
abgewertet wurde. Auch in den Handgriffen des zu Vergleichszwecken
mitgetesteten Liegeergometers und eines Fahrradtrainers ohne
Leistungsanzeige fanden sich Schadstoffe. Heintzl: "Diese Belastung
ist angesichts der Möglichkeit heutiger Herstellungstechniken
unnötig. Auch hier ist eindeutig ,Sparpotenzial’ vorhanden."
Details zum Test gibt es ab dem 22.1. in der Februar-Ausgabe von
"Konsument" sowie ab sofort auf www.konsument.at.
Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/ Testmagazin "Konsument" Mag. Sabine Burghart Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 01/588 77 - 256 Email: [email protected] www.konsument.at
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