• 19.01.2009, 14:56:55
  • /
  • OTS0217 OTW0217

Wolfgang Anzengruber neuer Präsident des VEÖ Energiewirtschaft: Klimaziele machen rasche Entscheidungen erforderlich

Wien (OTS) - Der seit 1. Jänner 2009 im Amt befindliche
Vorstandsvorsitzende des Verbundkonzerns, DI Wolfgang Anzengruber ist
zum neuen Präsidenten des Verbandes der Elektrizitätsunternehmen
Österreichs (VEÖ) gewählt worden. Anzengruber folgt in dieser
Position Michael Pistauer, der sie Mitte 2008 von Dr. Leo Windtner
übernahm. "Diese Wahl ist für mich ein Auftrag, in dieser
entscheidenden Phase des Umbaus der europäischen Energieversorgung
die Interessen der E-Wirtschaft engagiert und sachlich zu vertreten",
dankte Anzengruber im Hauptausschuss des VEÖ. Vizepräsidenten des VEÖ
bleiben für die laufende Funktionsperiode bis 2011 der
Generaldirektor der Energie AG Dr. Leo Windtner und der Vorsitzende
der Tiroler Wasserkraft AG (Tiwag), Dr. Bruno Wallnöfer. Mit seinen
rund 140 Mitgliedern repräsentiert der 1953 gegründete VEÖ mehr als
90 Prozent der österreichischen Stromerzeugung. Die mehr als 200.000
km Elektrizitätsnetze der VEÖ-Mitgliedsunternehmen sind die Basis für
eine sichere Versorgung Österreichs mit Strom.

Große Herausforderungen engagiert angehen

Als wichtigste Aufgabe seiner Präsidentschaft im VEÖ sieht
Anzengruber die Bewältigung der großen Herausforderungen, denen die
E-Wirtschaft gegenüberstehe: "Wir müssen die Themen
Versorgungssicherheit, Klimaschutz, Nachhaltigkeit und
Wirtschaftlichkeit in einem umfassenden Prozess gemeinsam engagiert
angehen, um in der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit Erfolge
vorweisen zu können", erklärte der neue VEÖ-Präsident nach seiner
Wahl. Vor allem gelte es gemeinsam mit Politik und Verwaltung neue
Wege zu beschreiten, um die jahrelange Blockade wichtiger
Infrastrukturinvestitionen im Kraftwerks- und Leitungsbereich
aufzulösen. Anzengruber: "Es ist Zeit, jetzt Entscheidungen zu
treffen, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen." Österreich brauche
ein von breiter Unterstützung getragenes Energiekonzept, damit
volkswirtschaftlich eminent wichtige Projekte nicht durch regionale
Streitereien blockiert würden. Im Interesse der Stromkunden müsse
zudem auf die Kosten der Stromversorgung geachtet werden.
Anzengruber: "Eine übermäßige Kostenbelastung der Stromproduktion
durch Steuern und Abgaben ist sowohl aus wirtschaftlichen wie auch
sozialen Gründen zu vermeiden."

Pistauer und Windtner leiteten Trendwende ein

Seinen Amtsvorgängern Michael Pistauer und VEÖ-Vizepräsidenten Leo
Windtner dankte Anzengruber für ihre Rolle als Initiatoren und
Ideengeber. Es sei ihnen gelungen, der österreichischen E-Wirtschaft
neue Impulse zu verleihen und neue Wege zu eröffnen. Anzengruber:
"Der 2008 unter Windtner und Pistauer präsentierte Masterplan
Wasserkraft hat eine beispiellose Dynamik entwickelt, der wir es
verdanken, dass die Diskussion über neue Wasserkraftprojekte erstmals
wieder von einer breiten Öffentlichkeit positiv wahrgenommen wird."

Zur Person:

Der neue Präsident des VEÖ verfügt über breite Erfahrung in der
Energiebranche. Anzengruber studierte Maschinenbau und
Betriebswissenschaften an der TU Wien und begann seine Laufbahn in
der Simmering-Graz-Pauker-Gruppe. 1990 wechselte er zu ABB, wo er
zuletzt Mitglied der Geschäftsleitung von ABB Österreich war. 1999
wurde er in den Vorstand der Salzburger Stadtwerke berufen, ab 2000
war er Vertriebsvorstand der Salzburg AG. Von September 2003 bis
August 2008 war Anzengruber Vorstandsvorsitzender der Palfinger AG,
zuletzt auch zusätzlich CFO. Seit 1. Jänner 2009 ist er
Vorstandsvorsitzender und CFO des Verbund.

Rückfragehinweis:
Pressestelle des Verbands der Elektrizitätsunternehmen Österreichs
(VEÖ)
Ernst Brandstetter
Mobil: +43 (0) 664 283 1997
E-Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVE

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel