Position der Plattform FTI Österreich:

"Trotz Wirtschaftskrise Innovationskraft stärken!"

Dornbirn (OTS) - Die Plattform FTI Österreich, ein Kooperationsforum von Bund und Bundesländern, formuliert vor dem Hintergrund der aktuellen forschungspolitischen Debatte anlässlich einer Tagung am 15. und 16. Jänner folgende drei Punkte:

1: Die Plattform FTI Österreich bekräftigt die Notwendigkeit der Forcierung FTI-politischer Maßnahmen. Die Plattform begrüßt das entsprechende Bekenntnis auf nationaler Ebene. 2: Die gegenwärtige wirtschaftliche Lage erfordert antizyklische Investitionen in Forschung und Innovation, um Wohlstand und Wachstum auch für die Zukunft nachhaltig sicherzustellen. Nur so kann Österreich sich im internationalen Wettbewerb behaupten und können Arbeitsplätze gesichert werden. 3: Dazu muss auch das Vertrauen in die Planungssicherheit "wieder" hergestellt werden.

"Mehr Transparenz in der Diskussion!"

Die Diskussion zur öffentlichen Förderung von Forschung und Innovation muss "transparent und konstruktiv" geführt, so die einhellige Meinung der Mitglieder der Plattform FTI.

Die Lissabon-Ziele der Europäischen Union sind unbestritten und spiegeln sich auch in der Textur des aktuellen Regierungsprogramms wieder. Auch die Regionen artikulieren im Rahmen ihrer FTI-politischen Maßnahmen ein klares Bekenntnis zu diesen Zielen. Darüber hinaus lässt sich vor dem Hintergrund der derzeitigen wirtschaftlichen Situation ein steigender Bedarf an öffentlicher Finanzierung von Forschungsprojekten feststellen. "Investitionen in Forschung und Entwicklung sind nachhaltige, langfristige Maßnahmen, die die Konjunktur beleben, den Wettbewerb stimulieren und Arbeitsplätze sichern. Österreich muss im Bereich Forschung auch morgen noch mit anderen europäischen Ländern mithalten können, damit Wohlstand und Wachstum gestärkt werden," formuliert die Plattform FTI in Richtung Bundesregierung.

Folgende Personen formulierten die Erklärung:

Johann Binder (Technologie Offensive Burgenland GmbH)
Ludovit Garzik (Rat für Forschung und Technologieentwicklung) Harald Gohm (Tiroler Zukunftsstiftung)
Irma Priedl (Abt. Wirtschaft, Tourismus und Technologie in der NÖ LR) Siegfried Reich (Salzburg Research)
Hans Schönegger (Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds)
Michael Stampfer (WWTF)
Helmut Steurer (Wisto GmbH; Vorarlberg)
Peter Takacs (aws)
Plattform FTI Österreich

Zielsetzung der vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFT) initiierten "Plattform FTI Österreich" ist die systematische und regelmäßige Zusammenarbeit zwischen den Bundes- und Bundesländervertretungen der Forschungs-, Technologie- und Innovationsförderung.

Die Plattform setzt sich aus fix nominierten VertreterInnen aller Bundesländer sowie der Bundesfördereinrichtungen aws (Austria Wirtschaftsservice), FFG (Forschungsförderungsgesellschaft) und FWF (Wissenschaftsfonds) zusammen. Seitens der Landesregierungen wurde jeweils ein Vertreter oder eine Vertreterin in die Plattform nominiert.

Rückfragen & Kontakt:

DI Dr. Ludovit Garzik, 0664 3155507

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