- 16.01.2009, 14:17:35
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Schlaganfall: Fatal! Warnsignale aus dem Gehirn werden meist ignoriert - AUDIO
Baierbrunn (OTS) - Wenn unvermittelt, also schlagartig, bestimmte
Funktionen des Gehirns ausfallen, spricht man von einem Schlaganfall
und der fragt nicht nach dem Alter, so dass praktisch jeder von uns
getroffen werden kann. Doch bevor es zu so einer Attacke kommt,
gibt es ganz häufig Warnsignale aus dem Gehirn, berichtet das
Apothekenmagazin Senioren Ratgeber. Was die genau zu bedeuten haben,
haben wir den stellvertretenden Chefredakteur Kai Klindt gefragt:
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Das sind vorübergehende Durchblutungsstörungen im Gehirn. Ärzte
benutzen dafür das Kürzel TIA. Das ist eigentlich eine Art
Mini-Schlaganfall, der aber keine bleibenden Schäden hinterlässt. Es
ist ganz wichtig, auf solche Durchblutungsstörungen zu achten, weil
rund 15% der Patienten, die eine solche Attacken erlitten haben,
bekommen im Laufe des nächsten Jahres einen Schlaganfall, 5% sogar
schon in den nächsten zwei Tagen.
Deswegen ist auch eine vorübergehende Durchblutungsstörung, also
eine TIA, unbedingt ein Fall für den Notarzt, wenn man folgende
Symptome bemerkt:
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Dazu zählen Seh- oder Sprachstörungen, zum Beispiel eine verwaschene
Sprache, Schwindelgefühle, Lähmungen, Taubheitsgefühle, zum Beispiel
an den Händen oder auch eine Gesichtslähmung. Man sollte bei solchen
Symptomen, sofort den Notarzt rufen, denn es ist nur im Nachhinein
feststellbar, ob es sich um eine vorübergehende Durchblutungsstörung,
also eine TIA oder einen richtigen Schlaganfall handelt. Der einzige
Unterschied ist wirklich nur die Dauer der Symptome. Bei einer TIA
dauern die Beschwerden oft nicht länger als 30 Minuten und das führt
dann eben auch dazu, dass die Beschwerden häufig nicht ernst genommen
werden.
Man kann aber eine ganze Menge tun, um einem Schlaganfall
vorzubeugen, denn es gibt kaum eine Erkrankung, bei der sich soviel
durch Vorsorge bewirken lässt:
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Man kann etwa 80% der Schlaganfälle vorbeugen, durch Korrekturen am
Lebensstil zum Beispiel. Also, ganz allgemein kann man sagen: Gesund
leben, Übergewicht abbauen, nicht rauchen und vor allem viel bewegen.
Bewegung hat den Effekt, dass sie Diabetes, Bluthochdruck und auch
schlechten Blutfettwerten, also erhöhten Cholesterinwerten, vorbeugt.
Und das sind alles Faktoren, die ihrerseits wieder das
Schlaganfallrisiko und auch das Risiko für eine TIA erhöhen.
Gehen Sie am besten so mit Ihrem Körper um, wie Sie Ihr Auto
warten lassen, da wird ja schon beim kleinsten merkwürdigen Geräusch
die Werkstatt aufgesucht. Wenn Sie also eines der Symptome bemerken,
ignorieren Sie es nicht, sondern rufen den Notarzt, rät der Senioren
Ratgeber.
ACHTUNG REDAKTIONEN:
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch
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Rückfragehinweis:
Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: [email protected] www.gesundheitpro.de www.wortundbildverlag.de
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