- 16.01.2009, 11:52:27
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AKS: "Kenn ich nicht, fress ich nicht?"
AKS zeigt sich enttäuscht über das destruktive Verhalten seitens LehrerInnengewerkschaften, Parteien und anderen Organisationen in Bezug auf das Thema Zentralmatura
Wien (SK) - "Anstatt sich in die Diskussion konstruktiv
einzubringen, ist für viele bei bildungspolitischen Themen scheinbar
das Motto "Kenn ich nicht, fress ich nicht" oberste Maxime", zeigt
sich Klaus Baumgartner, Bundesvorsitzender der Aktion kritischer
SchülerInnen, enttäuscht über trotzige Reaktionen von vielen
LehrerInnengewerkschaften, (schwarzen) ParteifunktionärInnen und
anderen Organisationen. ****
"Anstatt mitzuwirken bei einer Veränderung des schon längst
überholten österreichischen Schulsystems wird bei jeder Veränderung
gleich 'Nein' geschrien", kann Baumgartner das Verhalten nicht
wirklich verstehen. Dieses Verhalten hat dazu geführt, dass seit Otto
Glöckels Reformen kaum große Veränderungen im österreichischen
Schulsystem möglich waren. Das habe sich mit Amtsantritt von
Bildungsministerin Claudia Schmied Gott sei Dank verändert, so
Baumgartner.
In Zeiten, in denen das österreichische Schulsystem dringend
verändert werden muss, ist es Aufgabe von allen, daran mitzuwirken.
"Stures Ablehnen, ohne Details zu kennen, sich gegen jede Neuerung zu
wehren, ist aber sicher der falsche Weg", fordert der
SchülerInnenvertreter die einzelnen Gruppierungen auf, an einer
Verbesserung mitzuwirken. "Wer will, dass alles so bleibt wie es ist,
sollte realisieren, dass das nicht geht, und endlich im 21.
Jahrhundert ankommen. Der gefärbte Blick durch die Parteibrille hat
noch niemandem geholfen", so Baumgartner weiter.
Egal, wie jeder einzelne zur Zentralmatura steht: Hier geht es um
Mithilfe bei der Veränderung der Schulen. Die AKS wird ihre Aufgabe
auch weiterhin wahrnehmen und sich aktiv in die Verbesserung des
österreichischen Bildungswesens einbringen. "Nur mit aktiver
Mitarbeit und konstruktiver Kritik von allen Seiten kann wirklich was
verändert werden, mit dumpfem Dagegensein jedoch nicht", so
Baumgartner abschließend. (Schluss) mb/mp
Rückfragehinweis: Klaus Baumgartner, Tel. 0699/11408142
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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