- 13.01.2009, 15:05:07
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FMK: Kein Handyverbot für Kinder in Frankreich
Ärztliche Standesvertretung recherchiert ungenügend zu Mobilfunk
Wien (OTS) - Anders als in der heutigen Presseaussendung der
Ärztekammer verlautbart, hat der französische Umweltminister,
Jean-Louis Borloo, lediglich einen Gesetzesantrag eingebracht,
Handys, die speziell für Kinder unter 6 Jahren 'designed' wurden,
künftig nicht mehr zuzulassen. Diese Handys werden von den
österreichischen Anbietern nicht vertrieben. Ein Handy-Verbot für
Kinder wurde nicht vorgeschlagen. Die ärztliche Standesvertretung
steht damit im Widerspruch zur Einschätzung durch die
Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem wissenschaftlichen Gremium
der EU-Kommission (SCENIHR).
"Es ist bedauerlich, dass die Ärztekammer sich zu diesem Thema,
auf Basis ungenügender Recherche und nicht wissenschaftlich
veröffentlichter Studien, äußert", sagt FMK-Geschäftsführer
Maximilian Maier. Im Sinne einer verantwortungsvollen Information der
Öffentlichkeit sieht das FMK es als seine Aufgabe, möglichst
unvoreingenommen und sachlich die Diskussion zu "Mobilfunk und
Gesundheit" zu führen. Dabei verlässt es sich auf die
Experten-Meinung von anerkannten Einrichtungen wie etwa die
Weltgesundheitsorganisation (WHO).
"Für viele Eltern ist das Handy ein wichtiges und nützliches
Mittel, den eigenen Kindern Sicherheit in den unterschiedlichen
Lebenslagen zu geben. Gerade bei einem so brisanten Thema sind
Warnungen basierend auf ungenauen Recherchen daher vermeidbare
Kunstfehler", sagt Maier.
Service-Links:
WHO-Fact Sheet Nr. 304: http://www.ots.at/redirect.php?WHO
SCENIHR-Bericht: http://www.ots.at/redirect.php?SCENIHR
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