• 12.01.2009, 10:30:00
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AMS Wien gut vorbereitet auf ein schwieriges Jahr

Förderangebote insbesondere für Jugendliche ausgeweitet

Wien (OTS) - Das Jahr 2009 wird auch das Arbeitsmarktservice Wien
vor schwierige Aufgaben stellen. Die vergangenen Jahre hindurch
erlebte der Wiener Arbeitsmarkt einen deutlichen Aufschwung. Nun gilt
es, den rauen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Paroli zu bieten.
Das AMS Wien hat zusätzlich zu seinen bewährten Förderinstrumenten
neue Angebote entwickelt, um dem ökonomischen Abschwung
gegenzusteuern.

"Mit einem - glücklicherweise erst leichten - Anstieg der
Arbeitslosenzahl hat die Wirtschaftskrise Ende 2008 nun auch Wien
erreicht", konstatierte Claudia Finster, Geschäftsführerin des AMS
Wien, am Montag anlässlich einer Pressekonferenz.

Eine Positivmeldung aus jüngster Zeit freut Finster daher besonders:
"Noch im Dezember haben uns die Wiener Betriebe 2.724 offene Stellen
gemeldet. Das ist ein Plus von 18 Prozent gegenüber dem Dezember
2007."

Der Wiener Arbeitsmarktes hat in den vergangenen Jahren einen
Erfolgslauf hingelegt, der sich aufgrund der geänderten
wirtschaftlichen Bedingungen heuer nicht fortsetzen lässt: Vier Jahre
hindurch ist die Zahl der arbeitslos Gemeldeten im Jahresdurchschnitt
zurückgegangen, dies teilweise gegen den Bundestrend bzw. kräftiger
als dieser.

Um auch für das Jahr 2009 gut gewappnet zu sein, hat das AMS Wien
eine Reihe zusätzlicher Förderinstrumente entwickelt. Eine der
Zielgruppen sind Arbeit suchende Jugendliche. Inge Friehs, stv.
Geschäftsführerin des AMS Wien: "Hier haben wir das Kontingent an
Lehrausbildungsplätzen massiv aufgestockt." Darüber hinaus werden
für insgesamt 300 Jugendliche zusätzliche Beratungs- und
Betreuungsmöglichkeiten geschaffen.

Ausgeweitet wurde auch die Eingliederungsbeihilfe, die neben Älteren,
Langzeitarbeitslosen und Wiedereinsteigerinnen nunmehr allen
Absolventinnen und Absolventen von AMS-Kursen offen steht. Friehs
strich die hohe Effizienz dieses Instruments hervor: "Drei von vier
solcherart vermittelten Arbeitslosen bleiben dauerhaft in
Beschäftigung."

Trotz aller geplanten Maßnahmen wird sich die Arbeitslosenzahl im
heurigen Jahr deutlich erhöhen. Michael Wagner-Pinter, Leiter des
Forschungsinstituts Synthesis: "Wien wird 2009 um rund 6.000
Arbeitslose mehr verzeichnen als 2008."

2008 waren in Wien im Jahresdurchschnitt 66.478 Personen arbeitslos
gemeldet; gegenüber 2007 ist das ein Rückgang um 5.777 Arbeitslose
oder acht Prozent. Die Arbeitslosenquote sank von 8,5 auf 7,8
Prozent.
Die Zahl der in Schulungen befindlichen Personen sank um 644 auf
18.156.
An offenen Stellen meldeten die Betriebe im Vorjahr 66.765, damit um
6.939 mehr als 2007.

Rückfragehinweis:
AMS Wien
Dr. Hans-Paul Nosko
Tel.: +43 1 87871-50114
mailto:hans-paul.nosko@ams.at

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