ÖH Uni Wien: Prüfung rechtlicher Schritte gegen E-Voting bei ÖH Wahl

Demokratiepolitische Bedenken von Vfgh-Präsident Holzinger bestätigt

Wien (OTS) - Die ÖH Uni Wien befürchtet, wie viele andere Interessensvertretungen und Datenschutzorganisationen ein demokratiepolitisches Desaster bei einer elektronischen Stimmabgabe. Diese Bedenken werden von Vfgh-Präsident Holzinger in einem heutigen Interview geteilt.

"Die Möglichkeiten, über Internet eine elektronische Stimmabgabe nachzuverfolgen oder zu manipulieren sind äußerst vielfältig - das steht im kompletten Gegensatz zu der Gewährleistung einer geheimen Wahl", so Fanny Rasul vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien

Für Marlies Wilhelm vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien ist es unerklärlich, dass "Minister Hahn immer noch versucht, das Projekt E-Voting im Alleingang durchzusetzen. Von den mehreren 100 000 Euro, die unnötig in den Wind geschossen werden, einmal ganz abgesehen."

"Die ÖH Uni Wien prüft zur Zeit mögliche rechtliche Schritte, um E-Voting und den damit verbundenen Angriff Hahns auf demokratische Grundrechte zu stoppen", schließt Sophie Wollner vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien

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