- 09.01.2009, 14:54:11
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ÖH Uni Wien: Prüfung rechtlicher Schritte gegen E-Voting bei ÖH Wahl
Demokratiepolitische Bedenken von Vfgh-Präsident Holzinger bestätigt
Wien (OTS) - Die ÖH Uni Wien befürchtet, wie viele andere
Interessensvertretungen und Datenschutzorganisationen ein
demokratiepolitisches Desaster bei einer elektronischen Stimmabgabe.
Diese Bedenken werden von Vfgh-Präsident Holzinger in einem heutigen
Interview geteilt.
"Die Möglichkeiten, über Internet eine elektronische Stimmabgabe
nachzuverfolgen oder zu manipulieren sind äußerst vielfältig - das
steht im kompletten Gegensatz zu der Gewährleistung einer geheimen
Wahl", so Fanny Rasul vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien
Für Marlies Wilhelm vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien ist es
unerklärlich, dass "Minister Hahn immer noch versucht, das Projekt
E-Voting im Alleingang durchzusetzen. Von den mehreren 100 000 Euro,
die unnötig in den Wind geschossen werden, einmal ganz abgesehen."
"Die ÖH Uni Wien prüft zur Zeit mögliche rechtliche Schritte, um
E-Voting und den damit verbundenen Angriff Hahns auf demokratische
Grundrechte zu stoppen", schließt Sophie Wollner vom Vorsitzteam der
ÖH Uni Wien
Rückfragehinweis:
Elena Barta, Tel.: 0650-22.12.188
Cornelia Wieser, Tel.: 01-42.77-19530
Florian Birngruber, Tel.: 01-42.77-19530
Referat für Öffentlichkeitsarbeit, ÖH Uni Wien
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