- 09.01.2009, 13:51:18
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Vilimsky: Fekters "Unsicherheitsbericht" unterstreicht FPÖ-Forderung nach mehr Personal bei der Exekutive
Vor zehn Jahren lag die Aufklärungsquote noch bei über 50% und es gab rund 100.000 Straftaten weniger - Umgehendes Handeln dringend erforderlich!
Wien (OTS) - Den Bericht zur Sicherheitsentwicklung 2008 von
Innenministerin Fekter könne man bestenfalls als Unsicherheitsbericht
bezeichnen, so FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky. Denn eine
Aufklärungsquote, die derzeit ein noch nie dagewesenes niedriges Maß
erreicht habe, stimme sehr bedenklich. Die heute präsentierte Zahl
von 38,3 Prozent Aufklärungsquote im Jahr 2008 löse bei den meisten
Österreichinnen und Österreichern eine nachvollziehbare Unsicherheit
aus und trage bestimmt nicht dazu bei, das subjektive
Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu steigern.
Das Minus von 3,6% bei den angezeigten Straftaten sie laut Vilimsky
zwar begrüßenswert, dürfe aber dennoch nicht dazu verleiten, in
übertriebene Jubelstimmung zu verfallen. Der FPÖ-Sicherheitssprecher
verweist auf die Entwicklung der letzten zehn Jahre und zeigt auf,
dass es im Vergleich dazu vor rund 10 Jahren um 100.000 weniger
angezeigte Straftaten in Österreich gegeben habe. Auch die
Aufklärungsquote habe 1998 noch 50,82% betragen.
Der logische Schluss aus diesen Fakten müsse nun sein, alles im
Rahmen des Möglichen zu unternehmen, die heimische Exekutive in allen
Bereichen viel stärker zu unterstützen, als dies in den vergangenen
Jahren der Fall gewesen sei, folgert Vilimsky und unterstreicht, dass
die FPÖ weiterhin alle Hebel in Bewegung setzen werde, um die
Forderung nach mehr Personal in der Exekutive endlich umgesetzt zu
wissen. Ganz nach dem Motto "Weniger Beamte bringen weniger Delikte
zur Anzeige" müsse diese Forderung ja auch von Fekter mitgetragen
werden, die naturgemäß ein veritables Interesse an ordentlichen
Quoten in der Aufklärung von Straftaten haben müsse.
Rückfragehinweis:
FPÖ
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