KO Scheuch: Kärntner SPÖ steht schon längst nicht mehr auf Seite der Arbeitnehmer

Schwarzarbeiter-Fall auf Simonhöhe enthüllt fragwürdiges Verständnis von SPÖ-Funktionären gegenüber der arbeitenden Bevölkerung

Klagenfurt (OTS) - "Der Schwarzarbeiter-Fall auf der Simonhöhe enthüllt das fragwürdige Verständnis, das gewisse SPÖ-Funktionäre gegenüber der arbeitenden Bevölkerung zu haben scheinen", sagt BZÖ-Klubobmann Kurt Scheuch zu dem gestern aufgeflogenen Skandal im Skigebiet Simonhöhe. Dort sollen Medienberichten zufolge neun Arbeiter an den Liften ohne Anmeldung beschäftigt worden sein. Der zuständige Geschäftsführer der Liftgesellschaft ist der SPÖ-Bürgermeister der Gemeinde St. Urban, Hermann Huber. "Wenn diese Vorwürfe stimmen, wäre das eine Schande. Jeder Arbeitnehmer hat das Recht auf ein ordentliches Beschäftigungsverhältnis. Das sollte gerade ein roter Mandatar wissen. Besonders beschämend ist zudem, dass Huber nicht dazu bereit ist, die Verantwortung für die Probleme zu übernehmen. Stattdessen will er die Schuld auf eine kleine Mitarbeiterin abwälzen. Das ist ein unwürdiges Verhalten. Für diesen roten Bürgermeister sehe ich schwarz", erklärt der BZÖ-Klubobmann.

Vor allem bleibe bei dieser Causa ein schaler Beigeschmack für die SPÖ über. Huber sei schließlich einer der höchsten Parteifunktionäre dieses Lagers. Daher sei es unerhört, dass die SPÖ-Führung zu den Vorgängen schweigt. "Ich vermisse klare Worte des SP-Parteivorsitzenden. Reinhart Rohr sollte endlich eingreifen und seinen Parteifreund zur Räson bringen. Doch das tut er nicht. Das zeigt, dass die Kärntner SPÖ schon längst nicht mehr auf Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer steht. Die SPÖ hat ihr soziales Gewissen schon längst verloren", so Scheuch.

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