BZÖ-Widmann: Zuwanderungsstopp - Arbeit für Österreicher geht vor

Wien (OTS) - Der oberösterreichische BZÖ-Abg. Mag. Rainer Widmann verlangt angesichts der sich abzeichnenden Krise am Arbeitsmarkt einen vorübergehenden Zuwanderungsstopp. "In Zeiten der Wirtschaftskrise, wo laut Prognosen die Arbeitslosigkeit von 300 000 auf 600 000 Menschen steigen wird, kann man nicht länger hinnehmen, dass zusätzliche ausländische Arbeitnehmer ins Land geholt werden", so Widmann.

Jetzt ist es wichtig, Österreicher im Arbeitskreislauf zu halten und besser zu qualifizieren, mahnte Widmann. Die Zuwanderungskonzepte von Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung müssten zu Zeiten, in denen einheimische Arbeitskräfte keine Arbeit mehr haben, neu überdacht werden. "Anstatt sich billigere ausländische Arbeitskräfte ins Land holen zu wollen, sollte eine Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive für Österreicher gestartet werden. Zusätzlich brauchen wir mehr Lehrstellen, damit der Jugend eine echte Chance am Arbeitsmarkt gegeben wird", fordert Widmann. Was eventuell am Arbeitsmarkt benötigte Spezialisten betreffe, so bestehe ja bereits jetzt die Möglichkeit, sich diese über die Schlüsselarbeitskräftequote ins Land zu holen.
"Erst wenn die Krise im Inland bewältigt ist und die Integration der bisher nach Österreich zugewanderten Ausländer funktioniert, kann ein, grundsätzlich zu begrüßendes, strenges, faires und klares Punktesystem nach kanadischem Vorbild geschaffen werden", so der oberösterreichische BZÖ-Mandatar abschließend.

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