• 09.01.2009, 09:43:23
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BO Amann begrüßt Ausweitung der Kurzarbeitszeit!

Nach Worten müssen nun rasch Taten folgen!

Wien (OTS) - Das gemeinsame Bekenntnis der Bundesregierung zur
Ausweitung der Kurzarbeitszeit auf 18 Monate im Zuge des
Autozulieferergipfels wird begrüßt, so der RFW-Bundesobmann und
FP-Wirtschaftssprecher, KO Fritz Amann, in einer ersten Reaktion.

Amann dazu: "Damit werden unsere Vorschläge aus Vorarlberg übernommen
und das ist gut so. Ich erwarte mir nun, dass der großen Ankündigung
auch rasch Taten folgen, sprich die gesetzlich notwendigen Änderungen
beschlossen werden, damit die Unternehmen gemeinsam mit ihren
Mitarbeitern für die Zukunft des Betriebes planen können."

Wermutstropfen für Amann ist aber nach wie vor die starre Haltung der
Gewerkschaft im Wien in Bezug auf flexiblere Arbeitszeiten. Hier
verstehe er das Mauern des ÖGB nicht, schließlich wäre eine
Arbeitszeitflexibilisierung immer noch das beste und kostengünstigste
Mittel rasch und unbürokratisch auf Krisen und die damit verbundenen
Auftragsschwankungen zu reagieren. Solange Betriebe nämlich mit
Zeitkonten flexibel agieren könnten, sollte man nicht die
öffentlichen Gelder anzapfen, so der RFW-Bundesobmann.

Offenbar verkennen die ÖGB-Spitzen in Wien auch die Gefahr, die ihre
starre Haltung in Sachen flexible Arbeitszeit mit sich bringt. Wenn
man in diesem wichtigen Bereich nicht die Zeichen der Zeit erkennt
und dieses wichtige Thema gerade für die Arbeitnehmerschaft
verschläft, dann wird die Zukunft düster ausschauen. Durch die
Massenkündigungen und der damit verbundenen Inanspruchnahme der
Abfertigungen wird die Zeit der Festanstellungen wohl vorbei sein und
durch befristete Zeitverträge und Leasingarbeiter abgelöst werden. Da
die Betriebe auf die immer rascheren Konjunkturzyklen schneller
reagieren müssen, werden sie sich in Zukunft nicht mehr durch starre
Arbeitzeiten in ihrem Handeln knebeln lassen. Gearbeitet und bezahlt
wird nur dann, wenn Arbeit vorhanden ist. Diese Unsicherheit kann
nicht im Interesse einer Arbeitnehmervertretung sein und daher
erwarte er sich im Sinne der Gesamtwirtschaft eine Aufgabe der sturen
Haltung des ÖGB, so der RFW-Bundesobmann, KO Fritz Amann,
abschließend (Ende)mb

Rückfragehinweis:
Bundespressereferent
Mag.Michael Brduscha
00436643384704
[email protected]

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