BO Amann begrüßt Ausweitung der Kurzarbeitszeit!

Nach Worten müssen nun rasch Taten folgen!

Wien (OTS) - Das gemeinsame Bekenntnis der Bundesregierung zur Ausweitung der Kurzarbeitszeit auf 18 Monate im Zuge des Autozulieferergipfels wird begrüßt, so der RFW-Bundesobmann und FP-Wirtschaftssprecher, KO Fritz Amann, in einer ersten Reaktion.

Amann dazu: "Damit werden unsere Vorschläge aus Vorarlberg übernommen und das ist gut so. Ich erwarte mir nun, dass der großen Ankündigung auch rasch Taten folgen, sprich die gesetzlich notwendigen Änderungen beschlossen werden, damit die Unternehmen gemeinsam mit ihren Mitarbeitern für die Zukunft des Betriebes planen können."

Wermutstropfen für Amann ist aber nach wie vor die starre Haltung der Gewerkschaft im Wien in Bezug auf flexiblere Arbeitszeiten. Hier verstehe er das Mauern des ÖGB nicht, schließlich wäre eine Arbeitszeitflexibilisierung immer noch das beste und kostengünstigste Mittel rasch und unbürokratisch auf Krisen und die damit verbundenen Auftragsschwankungen zu reagieren. Solange Betriebe nämlich mit Zeitkonten flexibel agieren könnten, sollte man nicht die öffentlichen Gelder anzapfen, so der RFW-Bundesobmann.

Offenbar verkennen die ÖGB-Spitzen in Wien auch die Gefahr, die ihre starre Haltung in Sachen flexible Arbeitszeit mit sich bringt. Wenn man in diesem wichtigen Bereich nicht die Zeichen der Zeit erkennt und dieses wichtige Thema gerade für die Arbeitnehmerschaft verschläft, dann wird die Zukunft düster ausschauen. Durch die Massenkündigungen und der damit verbundenen Inanspruchnahme der Abfertigungen wird die Zeit der Festanstellungen wohl vorbei sein und durch befristete Zeitverträge und Leasingarbeiter abgelöst werden. Da die Betriebe auf die immer rascheren Konjunkturzyklen schneller reagieren müssen, werden sie sich in Zukunft nicht mehr durch starre Arbeitzeiten in ihrem Handeln knebeln lassen. Gearbeitet und bezahlt wird nur dann, wenn Arbeit vorhanden ist. Diese Unsicherheit kann nicht im Interesse einer Arbeitnehmervertretung sein und daher erwarte er sich im Sinne der Gesamtwirtschaft eine Aufgabe der sturen Haltung des ÖGB, so der RFW-Bundesobmann, KO Fritz Amann, abschließend (Ende)mb

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