Skihelmpflicht - SP-Reindl ortet schwere Meinungsdifferenzen in der ÖVP

Wien (SPW-K) - Als "Wortmeldung, der eine gewisse Dreistigkeit
nicht abgesprochen werden kann", bezeichnete Donnerstag der Sportsprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Mag. Thomas Reindl, die Aussagen von VP-Klubobmann Tschirf im Zusammenhang mit der Debatte über die Skihelmpflicht. "Wenn Kollege Tschirf meint, in dieser Frage Bürgermeister Häupl unbedingt in die Pflicht nehmen zu müssen, so wäre er gut beraten, zuallererst in seiner eigenen Partei im Sinne einer einheitlichen Meinungsbildung einen Beitrag zu leisten. Sowohl der Sportsprecher der ÖVP, Abg. Peter Haubner, als auch der Sport-Landesrat von Vorarlberg, VP-Politiker Siegi Sterner, haben nämlich der von Tschirf geforderten Einführung der Helmpflicht bereits eine klare Absage erteilt", so Reindl in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien.

Dass nun Tschirf vom Bürgermeister jener Stadt, die über eine einzige offizielle Skipiste und einen einzigen Schlepplift verfüge, gewissermaßen eine Streit-Schlichtungsfunktion innerhalb der ÖVP bei diesem Thema fordere, sei wahrlich pikant wie ebenso ein weiteres Beispiel für die Argumentationsarmut der Wiener ÖVP", schloss Reindl.

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