Verbraucher stellen auf Holz um

Das schont den Geldbeutel, nützt der Umwelt und schafft Versorgungssicherheit

Wien (OTS) - Eine Energiewende fordert der österreichische Biomasseverband in einer aktuellen Presseaussendung und reagiert damit auf die Tatsache, dass Russland wieder einmal den Gashahn zugedreht hat. Man könne und müsse bis zu einer Million Haushalte von Öl und Gas auf erneuerbare Energien umstellen. Dafür fordert Verbandspräsident Dr. Heinz Kopetz ein großzügiges Förderprogramm der Regierung. Der Österreichische Kachelofenverband weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass mehr und mehr Endverbraucher gerade nach der Ölkrise des letzen Jahres die Zeichen der Zeit erkannt haben und ihre konventionellen Gas- und Ölheizungen auf Scheitholz und Pellets umstellen.

Österreichs Hafner stellten 2008 eine verstärkte Nachfrage nach klassischen Kachelöfen und vor allem aber nach Ganzhausheizungen fest, die zum Beispiel auch die Warmwasserversorgung von Haus und Wohnung sicherstellen. Gerade die könnte nämlich durch die aktuellen Lieferengpässe in Gefahr geraten. Besonders in den größeren Städten ist das Warmwasser an Erdgas gekoppelt. Allein in Wien gibt es rund eine halbe Million Gasthermen.

Der Österreichische Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat zwar darauf hingewiesen, dass die Gasversorgung für unser Land auch in den nächsten drei Monaten gesichert sei. Dennoch bleibt die Abhängigkeit von importierten fossilen Energieträgern bestehen. Österreich deckt nur neun Prozent der Ölversorgung aus dem eigenen Land und rund 18 Prozent des Erdgasverbrauches. Holz hingegen haben wir im Überfluss. 47 Prozent des Landes sind bewaldet. Unser Holzvorrat beträgt eine Milliarde Festmeter. Die jährliche Zuwachsrate beträgt etwa 30 Millionen Festmeter.

Der Österreichische Kachelofenverband hat schon in der Vergangenheit immer wieder darauf hingewiesen, dass im Vergleich zu den explosionsartig steigenden Preisen von Öl und Gas die Alternative Holz nicht nur die kostengünstigere Heizform ist. Das Stichwort Versorgungssicherheit fällt immer mehr ins Gewicht, wie die aktuelle Entwicklung wieder einmal deutlich zeigt.

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