Hilfen für Pendler gestartet

Seit 1. Jänner gibt es Hilfe des Landes für Fernpendler,Fahrgemeinschaften sowie Nutzer des Öffentlichen Verkehrs

Salzburg (OTS) - An einem Strang zogen Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller, Verkehrsreferent LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer, Umweltreferent Landesrat Walter Blachfellner und Sozialreferentin Landesrätin Erika Scharer. Das Ergebnis sind Hilfen des Landes für Salzburger Pendlerinnen und Pendler. Für Pkw-Pendler, Fahrgemeinschaften, junge Nutzer des Öffentlichen Verkehrs und Käufer von Jahreskarten im ÖV gibt es jetzt Unterstützungen, zumeist sogar rückwirkend für 2008, die heute, Mittwoch, 7. Jänner, bei einem gemeinsamen Informationsgespräch der vier Regierungsmitglieder präsentiert wurden.

"Exakt vor 25 Wochen habe ich den Vorschlag gemacht, Salzburgs Pendlerinnen und Pendlern besonders unter die Arme zu greifen. Die gesamte Landesregierung hat in der Folge an einem Strang gezogen und gemeinsam ein sehr gutes Paket geschnürt: Zum einen kommt es zu Entlastungen von Fernpendlern, die auf das Auto angewiesen sind. Sie erhalten 200 bis 380 Euro. Zum anderen wird auch der Öffentliche Verkehr gestärkt: Durch eine weitere Absenkung der Preise für Jahreskarten sollen 3.000 neue Benutzer für den Öffentlichen Verkehr gewonnen werden, durch die Absenkung der Tarife der bis 19-Jährigen wird es für Jugendliche Erleichterungen geben, darüber hinaus werden Fahrgemeinschaften unterstützt.

Mein Ziel war, dass das Land Salzburg seine sozialen und ökologischen Zielsetzungen unter einen Hut bekommt", so Landeshauptfrau Burgstaller. Burgstaller betonte, dass das Gesamtpaket von der Landesregierung einstimmig beschlossen wurde und dankte den vielen verschiedenen Abteilungen des Landes, die mit der Umsetzung befasst sind, für die gute Kooperation.

Aus Anlass der Präsentation des Pendlerpakets erneuerte Burgstaller ihre Forderung, dass vom Bund die Treibstoffpreisentwicklung genau im Auge behalten wird. Bei Preisanstiegen auf dem Rohölmarkt schnell mitzuziehen, bei Preissenkungen sich aber Zeit zu lassen, dürfe nicht toleriert werden. Burgstaller betonte, dass in den vergangenen Monaten aufgrund der stärkeren Beobachtung der Entwicklung konsumentenfreundlicher gehandelt wurde als noch vor einem Jahr. "Uns eint in der Landesregierung, dass wir einerseits sofort helfen wollen und das auch tun. Zum anderen eint uns, dass wir wissen, man muss das Thema grundsätzlich angehen", so Burgstaller.

"Das Pendlerpaket des Landes, das seit 1. Jänner 2009 gilt, ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch lange nicht genug, wenn es um die dringend notwendige Verbesserung der Attraktivität des Öffentlichen Verkehrs geht. Wir müssen den Öffentlichen Verkehr billiger, schneller und bequemer machen, wenn wir Staus und Verkehrschaos in Salzburg wirksam bekämpfen wollen", sagte Salzburgs Verkehrsreferent LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer. Um den Öffentlichen Verkehr für Jugendliche attraktiver zu gestalten und die Kunden der Zukunft anzusprechen, wird Jugendlichen von 15 bis 18 Jahren ein Halbpreisticket in Form einer ermäßigten JugendCARD im Salzburger Verkehrsverbund (SVV) angeboten.

Zusätzlich werden Fahrgemeinschaften durch die Unterstützung bei der Vermittlung von Fahrgemeinschaftsplätzen, durch die Förderung von Fahrgemeinschaften in Betrieben, durch einen besseren Versicherungsschutz für die Mitglieder von Fahrgemeinschaften und damit eine Minimierung des Risikos für die Lenker sowie durch einen Ausbau von Fahrgemeinschaftsparkplätzen durch das Land verstärkt gefördert.

"Für mich war es unabdingbar, dass neben der Unterstützung von Pendlern, die auf das Auto angewiesen sind, auch Maßnahmen ergriffen werden, die ein Umsteigen auf Öffentliche Verkehrsmittel günstiger und damit attraktiver machen. Besonders freut es mich, dass das Halbpreisticket für junge Menschen nach jahrelangen Debatten von mir in dieses Paket hinein verhandelt werden konnte", sagte Wilfried Haslauer.

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