• 07.01.2009, 11:52:16
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Hilfen für Pendler gestartet

Seit 1. Jänner gibt es Hilfe des Landes für Fernpendler,Fahrgemeinschaften sowie Nutzer des Öffentlichen Verkehrs

Salzburg (OTS) - An einem Strang zogen Landeshauptfrau Mag. Gabi
Burgstaller, Verkehrsreferent LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer,
Umweltreferent Landesrat Walter Blachfellner und Sozialreferentin
Landesrätin Erika Scharer. Das Ergebnis sind Hilfen des Landes für
Salzburger Pendlerinnen und Pendler. Für Pkw-Pendler,
Fahrgemeinschaften, junge Nutzer des Öffentlichen Verkehrs und Käufer
von Jahreskarten im ÖV gibt es jetzt Unterstützungen, zumeist sogar
rückwirkend für 2008, die heute, Mittwoch, 7. Jänner, bei einem
gemeinsamen Informationsgespräch der vier Regierungsmitglieder
präsentiert wurden.

"Exakt vor 25 Wochen habe ich den Vorschlag gemacht, Salzburgs
Pendlerinnen und Pendlern besonders unter die Arme zu greifen. Die
gesamte Landesregierung hat in der Folge an einem Strang gezogen und
gemeinsam ein sehr gutes Paket geschnürt: Zum einen kommt es zu
Entlastungen von Fernpendlern, die auf das Auto angewiesen sind. Sie
erhalten 200 bis 380 Euro. Zum anderen wird auch der Öffentliche
Verkehr gestärkt: Durch eine weitere Absenkung der Preise für
Jahreskarten sollen 3.000 neue Benutzer für den Öffentlichen Verkehr
gewonnen werden, durch die Absenkung der Tarife der bis 19-Jährigen
wird es für Jugendliche Erleichterungen geben, darüber hinaus werden
Fahrgemeinschaften unterstützt.

Mein Ziel war, dass das Land Salzburg seine sozialen und
ökologischen Zielsetzungen unter einen Hut bekommt", so
Landeshauptfrau Burgstaller. Burgstaller betonte, dass das
Gesamtpaket von der Landesregierung einstimmig beschlossen wurde und
dankte den vielen verschiedenen Abteilungen des Landes, die mit der
Umsetzung befasst sind, für die gute Kooperation.

Aus Anlass der Präsentation des Pendlerpakets erneuerte
Burgstaller ihre Forderung, dass vom Bund die
Treibstoffpreisentwicklung genau im Auge behalten wird. Bei
Preisanstiegen auf dem Rohölmarkt schnell mitzuziehen, bei
Preissenkungen sich aber Zeit zu lassen, dürfe nicht toleriert
werden. Burgstaller betonte, dass in den vergangenen Monaten aufgrund
der stärkeren Beobachtung der Entwicklung konsumentenfreundlicher
gehandelt wurde als noch vor einem Jahr. "Uns eint in der
Landesregierung, dass wir einerseits sofort helfen wollen und das
auch tun. Zum anderen eint uns, dass wir wissen, man muss das Thema
grundsätzlich angehen", so Burgstaller.

"Das Pendlerpaket des Landes, das seit 1. Jänner 2009 gilt, ist
ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch lange nicht genug,
wenn es um die dringend notwendige Verbesserung der Attraktivität des
Öffentlichen Verkehrs geht. Wir müssen den Öffentlichen Verkehr
billiger, schneller und bequemer machen, wenn wir Staus und
Verkehrschaos in Salzburg wirksam bekämpfen wollen", sagte Salzburgs
Verkehrsreferent LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer. Um den Öffentlichen
Verkehr für Jugendliche attraktiver zu gestalten und die Kunden der
Zukunft anzusprechen, wird Jugendlichen von 15 bis 18 Jahren ein
Halbpreisticket in Form einer ermäßigten JugendCARD im Salzburger
Verkehrsverbund (SVV) angeboten.

Zusätzlich werden Fahrgemeinschaften durch die Unterstützung bei
der Vermittlung von Fahrgemeinschaftsplätzen, durch die Förderung von
Fahrgemeinschaften in Betrieben, durch einen besseren
Versicherungsschutz für die Mitglieder von Fahrgemeinschaften und
damit eine Minimierung des Risikos für die Lenker sowie durch einen
Ausbau von Fahrgemeinschaftsparkplätzen durch das Land verstärkt
gefördert.

"Für mich war es unabdingbar, dass neben der Unterstützung von
Pendlern, die auf das Auto angewiesen sind, auch Maßnahmen ergriffen
werden, die ein Umsteigen auf Öffentliche Verkehrsmittel günstiger
und damit attraktiver machen. Besonders freut es mich, dass das
Halbpreisticket für junge Menschen nach jahrelangen Debatten von mir
in dieses Paket hinein verhandelt werden konnte", sagte Wilfried
Haslauer.

Rückfragehinweis:
Landespressebüro Salzburg
Dr. Roland Floimair
Tel.: (0662) 80 42 / 23 65
mailto:[email protected]
http://www.salzburg.gv.at

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