- 07.01.2009, 11:46:30
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NEWS: Salzburgs Gabi Burgstaller schließt auch Rot-Blau nicht aus.
Die SPÖ-Landeshauptfrau hält sich alle Koalitionsvarianten offen und will Experten als Quereinsteiger in die Regierung holen.
Wien (OTS) - Die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller will
bei der Landtagswahl am 1. März die Position der SPÖ als
stimmenstärkste Partei verteidigen. Wenn sie wieder Landeschefin
wird, werde sie die volle Legislaturperiode bleiben, sagt sie im
Interview für das morgen erscheinende Magazin NEWS.
Zur Regierungsbildung hält sich Burgstaller alle
Koalitionsvarianten offen und will sich nicht auf eine fixe
Neuauflage von Rot-Schwarz festlegen: "Ich kann mir in Salzburg die
Zusammenarbeit mit jeder Partei vorstellen." Sie würde zuerst mit der
zweitstärksten Partei reden, "aber es wird von mir niemand von
vornherein ausgeschlossen." Auch nicht Rot-Blau? - Burgstaller:
"Nein, auf Salzburger Ebene gibt es für keine Partei einen
Ausschluss. Wir haben ein gutes Verhältnis zu allen Parteien im
Salzburger Landtag. Entscheidend sind bei jeder Regierungsbildung
Programm und Inhalt und ein Stück weit auch die Menschen."
Dass SPÖ-Parteichef Werner Faymann vor der Nationalratswahl die
Zusammenarbeit mit der FPÖ ausgeschlossen hatte, kommentiert
Burgstaller so: "Und ich ziehe als Lehre aus der Vergangenheit: Es
hat keinen Sinn, vorher alle Varianten auszuschließen. Denn
letztendlich erntet die ÖVP damit einen gewissen Wettbewerbsvorteil.
Das Ausschließen vieler Varianten, sodass am Ende nur eine offen ist,
ist wahrscheinlich passé."
Für Salzburg wünscht sie sich, Menschen ohne klassische
Parteienrekrutierung in Regierungsämter zu holen: "Menschen, die als
Experten rundum anerkannt sind und auch mit politischer Arbeit
umgehen können." Namen will sie vor der Wahl keine nennen.
Rückfragehinweis:
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