Wien: Symposium über Kunst und Katholizismus seit 1945

Bei fünftägiger Veranstaltung diskutieren ab 14. Jänner prominente Künstler, Wissenschaftler und Kirchenvertreter

Wien (OTS) - "RITUAL.MACHT.BLASPHEMIE. Kunst und Katholizismus in Österreich seit 1945" lautet der Titel des Symposiums, das das Elfriede Jelinek-Forschungszentrum vom 14. bis 18. Jänner 2009 an der Universität Wien, im Wiener Volkstheater und im Essl Museum Klosterneuburg veranstaltet.

Es wirken u.a. der Begründer des "Orgien Mysterien Theaters" Hermann Nitsch, die Schriftsteller Josef Winkler, Marlene Streeruwitz, Robert Schindel, Julian Schutting, der Essayist Franz Schuh, der Zeithistoriker Oliver Rathkolb, der Museumsleiter Karlheinz Essl, der Religionswissenschaftler Adolf Holl und der frühere Wiener Weihbischof Helmut Krätzl mit.

Ausgehend von Elfriede Jelineks Werken befasst sich das Symposium mit dem Spannungsverhältnis zwischen Kunst (Literatur, Musik, Theater, bildende Kunst, Film) und Katholizismus in Österreich seit 1945 und untersucht die Bezüge, Reibungen und Konflikte. Diskutiert werden politische, Gender-spezifische und interreligiöse Fragen, künstlerische Verarbeitungsformen und Mechanismen der Skandalisierung.

Das Programm umfasst Vorträge, Gespräche, Lesungen, ein Konzert und eine Ausstellung im Essl Museum.

Nähere Informationen sowie das detaillierte Programm:
http://www.ots.at/redirect.php?jelinek

Rückfragen & Kontakt:

Elfriede Jelinek-Forschungszentrum, Universität Wien
Pia Janke
Tel.: 0664-1217525
jelinek.germanistik@univie.ac.at
http://www.elfriede-jelinek-forschungszentrum.com/

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