• 03.01.2009, 09:50:00
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Leitner: Neue Arbeitsmarktsituation ist eine große Herausforderung für Politik

Niederösterreich braucht einen gemeinsamen Kraftakt aller politischen Parteien

St. Pölten (OTS) - "Auch in unserem Bundesland bekommen wir die
Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise zu spüren,
dem müssen wir rasch gegensteuern", reagiert der Vorsitzende der SPÖ
NÖ, LHStv. Dr. Sepp Leitner auf den aktuellen Anstieg der
Arbeitslosigkeit in Niederösterreich.

Dennoch liege Niederösterreich mit einem Anstieg von 4,7 Prozent im
Dezember (im Vergleich zum Vorjahr) deutlich unter dem Bundesschnitt
von 8,2 Prozent.

Leitner tritt ein für einen gemeinsamen Kraftakt aller politischen
Parteien: "Die Überlegungen, wie Kaufkraft, Beschäftigung und
Investitionen gesichert werden können, muss es über alle
Parteigrenzen hinweg und unter Einbindung der Sozialpartner auch in
NÖ geben", fordert Leitner weitere Maßnahmen.

Der Landeshauptmann-Stellvertreter tritt ein für die Schaffung eines
Zukunftsfonds, um regionale Projekte zu fördern: "Mit dem Einsatz von
500 Mio. Euro kann die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes in den
Regionen und Gemeinden gesteigert werden. Diese Mittel können aus den
veranlagten Wohnbaufördermitteln freigemacht und somit weitaus
'gewinnbringender’ in die NÖ Wertschöpfung investiert werden", so
Leitner. Weitere Maßnahmen seien die Schaffung einer Sanierungs- und
Restrukturierungsgesellschaft, die in Landeseigentum steht und die
Sozialpartner einbindet. Diese solle in Schwierigkeiten geratene
Unternehmen beraten, zwischenfinanzieren und bei besonderer
arbeitsmarktpolitischer Relevanz zeitlich befristet auffangen. Zudem
soll die Nahversorgungsförderung, die bis jetzt auf wenige Branchen
beschränkt ist, ausgeweitet werden: "Unsere Unternehmen brauchen
dringend Unterstützung, besonders den Klein und Mittelbetrieben muss
geholfen werden."

Außerdem geht es Leitner darum, aktive Arbeitsmarktpolitik auch für
Jugendliche und ältere ArbeitnehmerInnen zu betreiben: "Dazu muss ein
besonderes Augenmerk auf den Ausbau der überbetrieblichen
Lehrwerkstätten gelegt und es sollen regionale Arbeitsmarktstiftungen
aktiviert werden."

Rückfragehinweis:

SPÖ-Niederösterreich
   Medienservice
   Mag. Gabriele Strahberger
   Mobil: 0664/8304512
   www.noe.spoe.at

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