Mikl-Leitner: Erhöhung des Pflegegeldes tritt mit 1. Jänner 2009 in Kraft

Wesentliche Besserstellung für Pflegebedürftige

St. Pölten (NLK) - Mit 1. Jänner 2009 werden die Pflegegeldsätze für pflegebedürftige Menschen angehoben. Konkret werden die Pflegegeldstufen 1 und 2 um vier Prozent, die Stufen 3, 4 und 5 um fünf Prozent und die Stufen 6 und 7 um sechs Prozent erhöht.

"Für diese Änderungen und Besserstellungen hat sich vor allem Niederösterreich eingesetzt und durchgesetzt. Somit konnten einerseits die Sätze der Pflegegeldstufen erhöht werden, andererseits aber auch eine Besserstellung von schwerstbehinderten Kindern und Jugendlichen sowie an Demenz erkrankten Personen erwirkt werden", freut sich Sozial-Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Neben den erhöhten Pflegegeldrichtsätzen beinhaltet die Änderung des NÖ Pflegegeldgesetzes auch die gesetzlichen Grundlagen für die Förderung der 24-Stunden-Betreuung von pflegebedürftigen Menschen. "Mit den neuen und erhöhten Förderrichtlinien für die 24-Stunden-Betreuung, nämlich 550 Euro für zwei selbstständige Betreuungskräfte und 1.100 Euro für zwei unselbstständige Betreuungskräfte können nun die Mehrkosten der Legalisierung der 24-Stunden-Betreuung abgedeckt werden. Auch hier war Niederösterreich Vorreiter. Diese Erhöhungen sind wesentliche Weichenstellungen und Verbesserungen zum Wohle der Menschen, die Pflege und Unterstützung brauchen", so Mikl-Leitner.

Die neuen Pflegegeldstufen sind wie folgt:
Stufe 1: 154,20 (bisher 148,30); Stufe 2: 284,30 (bisher 273,40); Stufe 3: 442,90 (bisher 421,80); Stufe 4: 664,30 (bisher 632,70); Stufe 5: 902,30 (bisher 859,30); Stufe 6: 1.242,00 (bisher 1.171,70); Stufe 7: 1.655,80 (bisher 1.562,10).

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