Internationales Rotes Kreuz: 40.000 Häuser für Tsunami-Opfer

Häuser, Gesundheitseinrichtungen und Zukunftsperspektive für vier Millionen Menschen

Wien (Rotes Kreuz) - Am 26. Dezember jährt sich die Tsunami-Katastrophe zum vierten Mal. Die verheerende Flutwelle forderte 250.000 Todesopfer. Unmittelbar nach dem Tsunami startete die internationale Rotkreuz-Bewegung mit Sofort-Hilfe, die nach und nach in langfristigen Wiederaufbau überging. 41.215 Häuser wurden bislang in den betroffenen Regionen errichtet, knapp 300 Gesundheitseinrichtungen wurden fertig gestellt.
"Insgesamt konnten wir mehr als vier Millionen Menschen durch die unterschiedlichen Rotkreuz-Projekte helfen", sagt Fredy Mayer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes. Mayer hat sich erst kürzlich vom Fortschritt der Hilfe in Sri Lanka überzeugt. Dort wurden nicht nur Wohnhäuser geplant und errichtet, sondern auch die Infrastruktur wieder hergestellt, Brunnen gebaut und Zufahrtsstraßen repariert.
"Ganz wichtig ist es bei unseren Projekten, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten", erklärt Fredy Mayer den Ansatz. Durch Fortbildungsmaßnahmen und Sachspenden konnte vielen Menschen zu neuen Einkommensmöglichkeiten verholfen werden - insbesondere in Bereichen, die besonders stark vom Tsunami betroffen waren, wie etwa die Fischerei oder die Landwirtschaft.
"Vier Jahre nach dieser Katastrophe kann ich mit Freude feststellen, dass sich unser Einsatz und Durchhaltevermögen gelohnt haben und dass unsere Hilfe dort angekommen ist, wo sie am dringendsten notwendig war", zieht Mayer eine zufriedene Bilanz.

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