• 22.12.2008, 12:24:25
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BZÖ-Strutz: Peinlicher Versorgungsjob für Ex-Bundeskanzler-Gusenbauer

AK-Zwangsmitglieder müssen für abgehalfterten Altpolitiker die Zeche zahlen

Wien 2008-12-22 (OTS) - Als "peinlichen Versorgungsjob für
Ex-Bundeskanzler Gusenbauer", sieht BZÖ-Generalsekretär Dr. Martin
Strutz die heute bekannt gewordene Anstellung von Ex-Bundeskanzler
und SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer als Europareferent der Arbeiterkammer
Niederösterreich. "Vom Harvard-Professor, über einen EU-Kommissar,
bis hin zum designierten Chef eines internationalen Baukonzerns wurde
Gusenbauer in den letzten Wochen gehandelt. Jetzt wird Gusenbauer als
Europareferent einer Landesarbeiterkammer versorgt. Wieder einmal
wird ein abgehalfterter SPÖ-Altpolitiker der anscheinend in der
Privatwirtschaft nicht gerade heiß begehrt ist, in einer SPÖ-nahen
Organisation versorgt und die Zwangsmitglieder dürfen die Zeche
zahlen", so Strutz.

Entlarvend ist für Strutz auch die Begründung des
niederösterreichischen AK-Präsidenten Josef Staudinger zur
Gusenbauer-Versorgung: "Das ist eine übliche Praxis", so Staudinger.
"Unverschämter geht es wirklich nicht mehr. Die SPÖ sieht die
Arbeiterkammer offenbar als ihr absolutes Eigentum und die hart
erarbeiteten Steuereuros der Zwangsmitglieder als zur freien
Verfügung stehend", so Strutz.

Rückfragehinweis:
BZÖ

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