• 16.12.2008, 16:54:29
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ÖAAB Bundessekretär Hannes Taborsky kritisiert: Aufnahmestopp in Krisenzeiten das falsche Zeichen!

Bund hat Verpflichtung als Arbeitgeber!

Wien (OTS) - Der im Ministerrat verordnete Aufnahmestopp im
öffentlichen Dienst ist in Zeiten der Unsicherheit und
Weltwirtschaftskrise das falsche Zeichen.

Polizei, Lehrer und Asylverwaltung auszunehmen ist ein guter
Ansatz, geht jedoch zu wenig weit. Viele Ressorts stehen nach den
Einsparungen der vergangenen 15 Jahre am Rande des Personalkollaps.
Verfahren dauern oft Monate, der Vollzug von Gesetzen ist in vielen
Bereichen wegen Personalmangel nicht mehr sichergestellt.
Wichtige Projekte und damit Impulse für die Wirtschaft können ohne
das notwendige Personal nicht durchgeführt werden.
Die Überalterung im öffentlichen Dienst hat teilweise dramatische
Auswirkungen angenommen.

Gerade in Zeiten der Krise sollte sich die Politik des
öffentlichen Dienstes bedienen um Menschen sinnvoll zu beschäftigen.
Der Bund kann sich seiner Verantwortung als Arbeitgeber nicht
entziehen!

Es gilt Zukunft in der Lehrlingsausbildung und durch junge
motivierte Mitarbeiter zu schaffen.

Die Bevölkerung braucht keinen Aufnahmestopp sondern Jobs. Die
kann der öffentliche Dienst Österreichs nach 15 Jahren Sparprogramm
wieder ausreichend bieten.

Die zuständige Bundesministerin Heinisch-Hosek hat vor wenigen
Tagen in einer Presseaussendung vermeldet, dass der öffentliche
Dienst Vorbildwirkung hat.

Ich hoffe nicht, dass diese Vorbildwirkung für die Republik sich im
Stellenabbau beschränkt! so Taborsky abschließend.

Rückfragehinweis:
Hannes Taborsky
Bundessekretär ÖAAB öffentlicher Dienst
Mobil: 0676/82102611

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NOB

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