FP-Herzog: Stadtrat Ludwig treibt Wiener weiter in die Schuldenfalle

Mieterhöhung in Zeiten der Finanzkrise hartherzig und rücksichtslos

Wien, 15-12-2008 (fpd) - Ludwig werde als hartherzigster und rücksichtslosester Wohnbaustadtrat in die Geschichte eingehen. Jetzt, kurz vor Weihnachten bekannt zu geben, dass bereits im Februar eine saftige Mieterhöhung für Gemeindebaubewohner vor der Tür stehe, zeuge nicht gerade von Mitgefühl und werde die Wiener weiter in die Schuldenfalle treiben. Die Menschen kämen finanziell bereits am Zahnfleisch daher, Ludwig - alias Ebenezer Scrooge - sei sich und seinem roten Clan aber dennoch nicht zu habgierig, um noch ein Schauferl drauf zu legen und die Mieten um unglaubliche 0,11 Euro pro Quadratmeter zu erhöhen, kritisiert heute der Wiener FP-Stadtrat, Johann Herzog.

Die Wiener Rathaussozialisten betreiben schon länger eine schleichende Abkehr vom sozialen Wohnbau. Die Umstellung der Gemeindebauwohnungen auf Richtwertzins sei ein Schlag ins Gesicht der Mieter. Jetzt auch noch die Mieten zu erhöhen sei nun wirklich der Gipfel der Unverfrorenheit. Die FPÖ verlangt angesichts steigender Bevölkerungszahlen die Wiederaufnahme des Gemeindewohnungsneubaus mit 5000 Einheiten im Jahr und die Rückkehr zum Kategoriezins im Gemeindebau, um sozial Schwache wie Pensionisten oder Alleinverdiener deutlich zu entlasten. Vielleicht werde der Wohnbaustadtrat im nächsten Jahr mehr Feingefühl beweisen. Ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest habe Ludwig heuer jedenfalls vielen Wienern gründlichst verdorben, so Herzog abschließend. (Schluss) hn

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