- 15.12.2008, 13:10:48
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Austrian Institute of Technology (AIT) - Mit Innovationen die Wirtschaft nachhaltig stärken - BILD/ANHANG

Wien (OTS) -
- Forschung und Industrie arbeiten Seite an Seite
- Neue strategische Positionierung, neu strukturierte
Eigentümervertretung, neues Governancesystem
- Mit Forschung und Technologie die Zukunft gestalten ****
Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung, die
Austrian Research Centers (ARC) - vormals Forschungszentrum
Seibersdorf -, wird nach ihrer mehr als 50-jährigen Geschichte zum
Austrian Institute of Technology (AIT). Die beiden künftigen
Eigentümervertreter - das Bundesministerium für Verkehr, Innovation
und Technologie (BMVIT) und die Österreichische
Industriellenvereinigung (IV) - erteilen dem Austrian Institute of
Technology (AIT) ihre Startfreigabe.
Strukturelle Änderungen im Bereich des Unternehmens selbst als
auch bei der Eigentümerstruktur sollen das Unternehmen zum
Technologie-Innovator und Flaggschiff der heimischen angewandten
Forschung machen. Das Austrian Institute of Technology (AIT) soll
dabei mit seinen fünf neuen Departments (Energy, Mobility, Health &
Environment, Safety & Security sowie Foresight & Policy Development)
einen wesentlichen Mehrwert durch Innovationen und neue Technologien
für Industrie und Wirtschaft bieten.
NEUER AUFTRITT IM ERSTEN HALBJAHR 2009
Mit Ende des ersten Halbjahres 2009 wird das Unternehmen neu
firmieren und erstmals bei den Alpbacher Technologiegesprächen 2009
als das neue innovative österreichische Forschungs- und
Technologieunternehmen von europäischem Format auftreten. Aktuell
läuft der größte Change-Prozess in der Geschichte des Unternehmens.
Budget und interne Prozesse für das Geschäftsjahr 2009 sind bereits
mit der neuen Struktur des Austrian Institute of Technology (AIT)
eingetaktet.
ZUKUNFT LÖST DIE VERGANGENHEIT AB
"Die bisherige Eigentümerstruktur, die sich an den Bedürfnissen
der Gründerzeit 1956 orientierte, entsprach nicht mehr den
Anforderungen einer modernen Forschungseinrichtung. Diese wurde daher
von einer zeitgemäßen Struktur abgelöst. Die krisenhaften und
existenzbedrohenden Zeiten der ARC können nun endlich für vergangen
erklärt werden. Mit dem Austrian Institute of Technology (AIT)
beschreiten wir einen neuen und erfolgversprechenden Weg in die
Zukunft", fasst Dr. Hannes Androsch zusammen.
GOVERNANCESYSTEM ALS GOOD-PRACTICE-MODELL FÜR EUROPA
Doris Bures, Bundesministerin für Verkehr, Innovation und
Technologie, sieht im Austrian Institute of Technology (AIT) die
gelungene Verschränkung der Forschungs- und Technologiepolitik mit
den Zukunftsthemen der Infrastruktur. Das neue Governancesystem, das
durch eigene Evaluierungspanels in jedem Department sowie einen
eigenen Forschungsstrategischen Beirat für den Aufsichtsrat den
wissenschaftlichen Exzellenzanspruch sicherstellen soll, ist ein
Vorzeigebeispiel für das professionelle Zusammenspiel von
öffentlicher Hand und Eigentümervertretern aus der Industrie mit
Research & Technology Organizations (RTOs). Die jeweiligen
Forschungsschwerpunkte des Austrian Institute of Technology (AIT)
werden für einen Zeitraum von vier Jahren festgelegt, die begleitende
Evaluation beginnt bereits nach zwei Jahren. Dies ermöglicht die
laufende Berücksichtigung der Evaluationsergebnisse für Festlegung
und Adaption der Schwerpunkte für die Folgeperioden.
MIT FORSCHUNG UND TECHNOLOGIE GEGEN DIE KRISE
"Das Austrian Institute of Technology (AIT) soll damit nicht nur
den Forschungs- und Innovationsstandort Österreich stärken, sondern
durch Innovationen die österreichische Wirtschaft ankurbeln und so
auch einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der aktuellen
Wirtschaftskrise leisten", sagt Bundesministerin Doris Bures.
STABILE RAHMENBEDINGUNGEN UND FINANZIERUNGSSICHERHEIT
Dr. Hannes Androsch, Präsident des Aufsichtsrates der ARC und des
künftigen Austrian Institute of Technology (AIT): "In der Forschung
sind neben der Sicherung der wissenschaftlichen Exzellenz vor allem
stabile Rahmenbedingungen und Finanzierungssicherheit eine
wesentliche Grundlage zum Erfolg.
Mit einer 40-prozentigen Basisfinanzierung durch den Bund,
zusätzlichen Geldern aus nationalen Themen- und EU-Förderprogrammen
zu aktuellen Forschungsthemen sowie den geplanten Mitteln aus der
unternehmensseitig akquirierten Auftragsforschung sind die
Grundvoraussetzungen geschaffen, um das Austrian Institute of
Technology (AIT) als Technologieschmiede zu etablieren, aus dem
international wettbewerbsfähige Forschungsergebnisse und
Innovationsschübe kommen!"
SCHLANKERE UND ZEITGEMÄßE EIGENTÜMERSTRUKTUR
Die Änderung in der Eigentümerstruktur von derzeit rd. 40
Gesellschaftern soll durch die Gründung des Vereins zur "Förderung
von Forschung und Innovation" in der Industriellenvereinigung zu
einer wesentlichen Verbesserung der Steuerung des Unternehmens
führen.
VEREIN ZUR "FÖRDERUNG VON FORSCHUNG UND INNOVATION"
Dr. Veit Sorger, Präsident der Industriellenvereinigung
Österreichs: "Bereits am 12. November 2008 wurde der neue Verein zur
"Förderung von Forschung und Innovation" gegründet und angemeldet.
Damit werden die Interessen der einzelnen Unternehmen gebündelt und
in Verbindung mit den Anforderungen des BMVIT ergibt dies
maßgeschneiderte Aufträge für das Austrian Institute of Technology
(AIT)."
WICHTIGE STÄRKUNG DES FORSCHUNGS- UND INNOVATIONSSTANDORTES
ÖSTERREICH
Die Industriellenvereinigung sieht in der Neupositionierung des
Unternehmens als Austrian Institute of Technology (AIT) eine große
Chance, die neben der Stärkung des Forschungs- und
Innovationsstandortes Österreich und dem Ausstieg aus überalterten
Eigentümerstrukturen auch einen wesentlichen Vorteil zur früheren
Struktur schafft. Vor allem die Mitwirkung der Unternehmen und die
genaue Definition der Player in der Forschung schaffen Transparenz
und optimieren die Forschungstätigkeiten.
GESCHÄFTSFÜHRUNG FIXIERT NEUE FÜHRUNGSMANNSCHAFT
DI Anton Plimon, kaufmännischer Geschäftsführer, und Prof. Dr.
Wolfgang Knoll, wissenschaftlicher Geschäftsführer des künftigen
Austrian Institute of Technology (AIT), präsentieren die LeiterInnen
der neuen AIT-Departments:
DI Franz Pirker - AIT Department Mobility
(Technologien und Tools zur Sicherstellung einer energieeffizienten
und sicheren Mobilität)
Bsp: KTM Zero-Emission Motorcycle
DI Dr.in Brigitte Bach - AIT Department Energy
(Technologien zur Realisierung energieeffizienter Gebäude sowie
Systeme für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung)
Bsp: Smart Grid
Univ.-Doz. DI Dr. Georg Haberhauer - AIT Department Health &
Environment (Umwelt-, Bio- und Nanotechnologien zur Sicherung der
natürlichen Ressourcen und Entwicklung innovativer Medizintechnik)
Bsp: Bioinspirierte Nano-Chips für die medizinische Labordiagnostik
DI Helmut Leopold - AIT Department Safety & Security
(IT-basierte Lösungen für sichere Kommunikationsinfrastruktur und
Sicherheitssysteme)
Bsp: Sicherste Datenleitung der Welt durch Quantenkryptographie
gemeinsam mit Prof. Zeilinger, Technische Universität Wien
Hon. Prof. Dr. Josef Fröhlich - AIT Department Foresight & Policy
Development (Methoden zur Analyse von Innovationssystemen und
Unterstützung des nationalen Innovationssystems auf politischer und
unternehmerischer Ebene)Bsp: Forschungskooperation
Innovationsökonomie mit Wirtschaftsuniversität Wien (WU)
Weitere Bilder abrufbar unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=66&dir=200812&e=20081215_a&a=event
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Rückfragehinweis:
Mag. Michael H. Hlava Leiter Corporate Communications Austrian Research Centers GmbH - ARC Tel.: +43 (0)50550-2046 Mobil: +43 (0)664 620 77 66 E-Mail: [email protected] www.arcs.ac.at Susanna Enk Pressesprecherin Bundesministerin Doris Bures Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) Tel: +43 (0)1 7116265-8121 E-Mail: [email protected] www.bmvit.gv.at Mag. Christoph Neumayer Bereichsleiter Marketing & Kommunikation Industriellenvereinigung Tel.: +43 (0)1 71135-2300 E-Mail: [email protected] www.iv-net.at
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