Austrian Institute of Technology (AIT) - Mit Innovationen die Wirtschaft nachhaltig stärken - BILD/ANHANG

Wien (OTS) -

  • Forschung und Industrie arbeiten Seite an Seite
  • Neue strategische Positionierung, neu strukturierte Eigentümervertretung, neues Governancesystem
  • Mit Forschung und Technologie die Zukunft gestalten ****

Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung, die Austrian Research Centers (ARC) - vormals Forschungszentrum Seibersdorf -, wird nach ihrer mehr als 50-jährigen Geschichte zum Austrian Institute of Technology (AIT). Die beiden künftigen Eigentümervertreter - das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und die Österreichische Industriellenvereinigung (IV) - erteilen dem Austrian Institute of Technology (AIT) ihre Startfreigabe.

Strukturelle Änderungen im Bereich des Unternehmens selbst als auch bei der Eigentümerstruktur sollen das Unternehmen zum Technologie-Innovator und Flaggschiff der heimischen angewandten Forschung machen. Das Austrian Institute of Technology (AIT) soll dabei mit seinen fünf neuen Departments (Energy, Mobility, Health & Environment, Safety & Security sowie Foresight & Policy Development) einen wesentlichen Mehrwert durch Innovationen und neue Technologien für Industrie und Wirtschaft bieten.

NEUER AUFTRITT IM ERSTEN HALBJAHR 2009

Mit Ende des ersten Halbjahres 2009 wird das Unternehmen neu firmieren und erstmals bei den Alpbacher Technologiegesprächen 2009 als das neue innovative österreichische Forschungs- und Technologieunternehmen von europäischem Format auftreten. Aktuell läuft der größte Change-Prozess in der Geschichte des Unternehmens. Budget und interne Prozesse für das Geschäftsjahr 2009 sind bereits mit der neuen Struktur des Austrian Institute of Technology (AIT) eingetaktet.

ZUKUNFT LÖST DIE VERGANGENHEIT AB

"Die bisherige Eigentümerstruktur, die sich an den Bedürfnissen der Gründerzeit 1956 orientierte, entsprach nicht mehr den Anforderungen einer modernen Forschungseinrichtung. Diese wurde daher von einer zeitgemäßen Struktur abgelöst. Die krisenhaften und existenzbedrohenden Zeiten der ARC können nun endlich für vergangen erklärt werden. Mit dem Austrian Institute of Technology (AIT) beschreiten wir einen neuen und erfolgversprechenden Weg in die Zukunft", fasst Dr. Hannes Androsch zusammen.

GOVERNANCESYSTEM ALS GOOD-PRACTICE-MODELL FÜR EUROPA

Doris Bures, Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie, sieht im Austrian Institute of Technology (AIT) die gelungene Verschränkung der Forschungs- und Technologiepolitik mit den Zukunftsthemen der Infrastruktur. Das neue Governancesystem, das durch eigene Evaluierungspanels in jedem Department sowie einen eigenen Forschungsstrategischen Beirat für den Aufsichtsrat den wissenschaftlichen Exzellenzanspruch sicherstellen soll, ist ein Vorzeigebeispiel für das professionelle Zusammenspiel von öffentlicher Hand und Eigentümervertretern aus der Industrie mit Research & Technology Organizations (RTOs). Die jeweiligen Forschungsschwerpunkte des Austrian Institute of Technology (AIT) werden für einen Zeitraum von vier Jahren festgelegt, die begleitende Evaluation beginnt bereits nach zwei Jahren. Dies ermöglicht die laufende Berücksichtigung der Evaluationsergebnisse für Festlegung und Adaption der Schwerpunkte für die Folgeperioden.

MIT FORSCHUNG UND TECHNOLOGIE GEGEN DIE KRISE

"Das Austrian Institute of Technology (AIT) soll damit nicht nur den Forschungs- und Innovationsstandort Österreich stärken, sondern durch Innovationen die österreichische Wirtschaft ankurbeln und so auch einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der aktuellen Wirtschaftskrise leisten", sagt Bundesministerin Doris Bures.

STABILE RAHMENBEDINGUNGEN UND FINANZIERUNGSSICHERHEIT

Dr. Hannes Androsch, Präsident des Aufsichtsrates der ARC und des künftigen Austrian Institute of Technology (AIT): "In der Forschung sind neben der Sicherung der wissenschaftlichen Exzellenz vor allem stabile Rahmenbedingungen und Finanzierungssicherheit eine wesentliche Grundlage zum Erfolg.

Mit einer 40-prozentigen Basisfinanzierung durch den Bund, zusätzlichen Geldern aus nationalen Themen- und EU-Förderprogrammen zu aktuellen Forschungsthemen sowie den geplanten Mitteln aus der unternehmensseitig akquirierten Auftragsforschung sind die Grundvoraussetzungen geschaffen, um das Austrian Institute of Technology (AIT) als Technologieschmiede zu etablieren, aus dem international wettbewerbsfähige Forschungsergebnisse und Innovationsschübe kommen!"

SCHLANKERE UND ZEITGEMÄßE EIGENTÜMERSTRUKTUR

Die Änderung in der Eigentümerstruktur von derzeit rd. 40 Gesellschaftern soll durch die Gründung des Vereins zur "Förderung von Forschung und Innovation" in der Industriellenvereinigung zu einer wesentlichen Verbesserung der Steuerung des Unternehmens führen.

VEREIN ZUR "FÖRDERUNG VON FORSCHUNG UND INNOVATION"

Dr. Veit Sorger, Präsident der Industriellenvereinigung Österreichs: "Bereits am 12. November 2008 wurde der neue Verein zur "Förderung von Forschung und Innovation" gegründet und angemeldet. Damit werden die Interessen der einzelnen Unternehmen gebündelt und in Verbindung mit den Anforderungen des BMVIT ergibt dies maßgeschneiderte Aufträge für das Austrian Institute of Technology (AIT)."

WICHTIGE STÄRKUNG DES FORSCHUNGS- UND INNOVATIONSSTANDORTES ÖSTERREICH

Die Industriellenvereinigung sieht in der Neupositionierung des Unternehmens als Austrian Institute of Technology (AIT) eine große Chance, die neben der Stärkung des Forschungs- und Innovationsstandortes Österreich und dem Ausstieg aus überalterten Eigentümerstrukturen auch einen wesentlichen Vorteil zur früheren Struktur schafft. Vor allem die Mitwirkung der Unternehmen und die genaue Definition der Player in der Forschung schaffen Transparenz und optimieren die Forschungstätigkeiten.

GESCHÄFTSFÜHRUNG FIXIERT NEUE FÜHRUNGSMANNSCHAFT

DI Anton Plimon, kaufmännischer Geschäftsführer, und Prof. Dr. Wolfgang Knoll, wissenschaftlicher Geschäftsführer des künftigen Austrian Institute of Technology (AIT), präsentieren die LeiterInnen der neuen AIT-Departments:

DI Franz Pirker - AIT Department Mobility
(Technologien und Tools zur Sicherstellung einer energieeffizienten und sicheren Mobilität)
Bsp: KTM Zero-Emission Motorcycle

DI Dr.in Brigitte Bach - AIT Department Energy
(Technologien zur Realisierung energieeffizienter Gebäude sowie Systeme für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung)
Bsp: Smart Grid

Univ.-Doz. DI Dr. Georg Haberhauer - AIT Department Health & Environment (Umwelt-, Bio- und Nanotechnologien zur Sicherung der natürlichen Ressourcen und Entwicklung innovativer Medizintechnik) Bsp: Bioinspirierte Nano-Chips für die medizinische Labordiagnostik

DI Helmut Leopold - AIT Department Safety & Security
(IT-basierte Lösungen für sichere Kommunikationsinfrastruktur und Sicherheitssysteme)
Bsp: Sicherste Datenleitung der Welt durch Quantenkryptographie gemeinsam mit Prof. Zeilinger, Technische Universität Wien

Hon. Prof. Dr. Josef Fröhlich - AIT Department Foresight & Policy Development (Methoden zur Analyse von Innovationssystemen und Unterstützung des nationalen Innovationssystems auf politischer und unternehmerischer Ebene)Bsp: Forschungskooperation Innovationsökonomie mit Wirtschaftsuniversität Wien (WU)

Weitere Bilder abrufbar unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=66&dir=200812&e=20081215_a&a=event

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Rückfragen & Kontakt:

Mag. Michael H. Hlava
Leiter Corporate Communications
Austrian Research Centers GmbH - ARC
Tel.: +43 (0)50550-2046
Mobil: +43 (0)664 620 77 66
E-Mail: michael.hlava@arcs.ac.at
www.arcs.ac.at

Susanna Enk
Pressesprecherin Bundesministerin Doris Bures
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
Tel: +43 (0)1 7116265-8121
E-Mail: susanna.enk@bmvit.gv.at
www.bmvit.gv.at

Mag. Christoph Neumayer
Bereichsleiter Marketing & Kommunikation
Industriellenvereinigung
Tel.: +43 (0)1 71135-2300
E-Mail: c.neumayer@iv-net.at
www.iv-net.at

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