VP-Praniess-Kastner: Meldepflicht bei Tablettenverkauf erster Schritt zur Eindämmung des Schwarzmarktes

ÖVP fordert Ausbau der Präventionsmaßnahmen

Wien (VP-Klub) - Als ersten Schritt zur erfolgreichen Eindämmung des florierenden Schwarzmarktes wertet LAbg. Karin Praniess-Kastner, Drogensprecherin der ÖVP Wien und Mitglied des Wiener Drogenbeirates, die seit 1. November bestehende Meldepflicht an die Amtsärzte, falls drogensüchtige Menschen beim Verkauf von Ersatzstoffen (z.B. Substitol) erwischt werden. "Der Kampf gegen die Mehrfach-Behandlungen ist sicher mit Vehemenz aufzunehmen, gleichzeitig müssen aber die Präventionsmaßnahmen in Schulen und in der Jugendarbeit massiv verstärkt werden", fordert die VP-Abgeordnete.

Nachschub bei "KundInnen" muss gezielt unterbunden werden

Die SP-Stadtregierung dürfe sich keinesfalls auf dem Pilotprojekt mit der Polizei ausruhen. "Die Zerschlagung des Schwarzhandels mit Substitutionsmitteln kann nur dann von dauerhafter Wirkung sein, wenn gleichzeitig durch gezielte Informationsarbeit der Nachschub an ‚KundInnen’ bei den DealerInnen unterbunden wird", so Praniess-Kastner abschließend.

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