- 12.12.2008, 15:54:46
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Papst empfing Bischof Küng ... (2)
Neuer Glanz in unerlöste Welt
In seiner Ansprache dankte der Papst für den Christbaum, der in den
nächsten Wochen die Römer und die vielen Pilger aus aller Welt
erfreuen werde. Seine aufstrebende Gestalt, sein Grün und die Lichter
seien Symbole des Lebens und wiesen zugleich auf das Geheimnis der
Heiligen Nacht hin, führte er aus. Mit seiner Geburt bringe Christus
eine neue Hoffnung und einen neuen Glanz in die dunkle, kalte und
unerlöste Welt. Wenn sich der Mensch vom Glanz Christi anrühren und
erleuchten lasse, "wird er einen inneren Frieden im Herzen erfahren
und zum Friedensstifter werden in einer Gesellschaft, die sich
zutiefst nach Versöhnung und Erlösung sehnt".
Er selbst werde beim Blick aus dem Fenster seines Arbeitszimmers
immer wieder mit Freude diesen Baum neben der Krippe betrachten,
betonte Benedikt XVI. Zudem rufe dieses Geschenk Erinnerungen an
seinen Österreich-Besuch 2007 in ihm wach. Dabei habe er auch
Heiligenkreuz Halt gemacht, das - so wie die vielen anderen Stifte -
Österreich prägt und von seiner zutiefst christlichen Geschichte
Zeugnis gibt. Das Bemühen aller Gläubigen müsse es ein, "dass auch in
Zukunft dieses Zeugnis für Christus lebendig bleibt und den Menschen
Halt und Richtung auf ihrem Weg gibt".
Der Papst wünschte den Gästen ein gnadenreiches Weihnachtsfest und
bat sie, diesen Wunsch auch ihren Familien und allen Landsleuten
weiterzugeben: "Gerne versichere ich Sie meines Gebets für Ihre
Familien und für Ihr Land und empfehle Sie alle der Fürsprache
Mariens, der Schutzfrau Österreichs, und des Landespatrons Leopold.
Der Herr schütze Ihr Land und segne ganz Österreich!" (Forts.)
K200811299
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