- 12.12.2008, 12:10:13
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Volkshilfe-Schirmfrau Margit Fischer: "Bitte spenden Sie und schenken Sie Zuneigung!"
Weidenholzer will fest geknüpfteres Sozialnetz - Spendenkonto: PSK 90 175 000, BLZ 60000
Wien (SK) - Zum Start der neuen Volkshilfe-Kampagne "armut tut
weh" besuchte die Frau des Bundespräsidenten und Schirmherrin der
Volkshilfe-Kampagne, Margit Fischer, die Sozialberatungsstelle der
Volkshilfe in Wien-Ottakring. Angesichts bedrückender Zahlen, die
zeigen, dass in Österreich schon eine Million Menschen
armutsgefährdet sind, bekräftigte Fischer ihren Aufruf: "Bitte
spenden Sie und schenken Sie Zuneigung und Nachbarschaftshilfe". An
die soziale Rolle des Staates appellierte der Präsident der
Volkshilfe, Josef Weidenholzer: "Das soziale Netz muss fester
geknüpft werden. Wir brauchen die Mindestsicherung und schnelle Hilfe
für Menschen, die akut von Armut betroffen sind". ****
Margit Fischer, die seit 2004 die Volkshilfe-Kampagnen voll
unterstützt, machte deutlich, dass "nur dann, wenn den Menschen
Lebenssicherheit, gesundheitliche Versorgung und auch Bildung
garantiert wird, in Österreich soziale Sicherheit und Wohlstand"
herrschten. Es sei von zentraler Bedeutung, dass sich die Menschen
"von der Gesellschaft aufgefangen fühlen", so Fischer, die sich in
einem Gespräch mit einer Mitarbeiterin der Sozialberatungsstelle über
Tätigkeit und Aufgabengebiete der Beratungsstelle informierte.
Besonders alarmierend sei, dass die Zahl der KlientInnen immer mehr
werde, so Fischer, die unterstrich, dass Armut auch vererbbar sei.
Umso wichtiger sei da die Arbeit der Volkshilfe-Beratungsstellen, die
"ganz wunderbare Arbeit leisten". Im persönlichen Gespräch mit
KlientInnen der Sozialberatungsstelle Ottakring informierte sich
Margit Fischer persönlich über die Situation der Hilfe und Beratung
suchenden Menschen.
Weidenholzer - Schnelle Hilfe ist doppelte Hilfe
Armut sei bedingt durch Teuerung und Finanzkrise "heute wieder
sehr sichtbar", befand Weidenholzer, der vor diesem Hintergrund die
Notwendigkeit kurzfristiger Hilfe unterstrich, denn: "Schnelle Hilfe
ist doppelte Hilfe". Vor allem der Staat habe die "Verpflichtung, die
Armut zu bekämpfen", so Weidenholzer, der darauf hinwies, dass
bereits 109.000 Kinder und Jugendliche von manifester Armut betroffen
sind. Die Volkshilfe widme sich nun schon seit mehr als 60 Jahren der
Armutsbekämpfung und leiste vielfältige Hilfe im In- und Ausland, so
der Präsident der Volkshilfe, der sich herzlich bei Margit Fischer
dafür bedankte, dass "sie sich dazu bekennt, dass die Republik für
alle Menschen da ist".
Service: Spendenkonto: PSK 90 175 000, BLZ 60000 (Schluss) mb
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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