- 10.12.2008, 12:22:02
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Generali Foundation, Eröffnung der Ausstellung REE MORTON.
The Deities Must be Made to Laugh. Werke 1971-1977
Wien (OTS) - Ree Morton (1936-1977) ist eine in Europa nahezu
unbekannte und in Amerika erst jüngst wieder verstärkt wahrgenommene
amerikanische Künstlerin aus der Generation von Eva Hesse und Paul
Thek. Sie forderte in ähnlicher Weise die Konzeptkunst und die
Orthodoxie des Minimalismus der 1970er Jahre heraus, indem sie
Elemente historischer Kunst, des Rituellen und des Dekor mit der
analytischen Strenge einer strukturalen Kartierung des Raums verband.
Die Generali Foundation widmet der Künstlerin die erste umfassende
Retrospektive seit dreißig Jahren und zeigt die erste institutionelle
Schau ihrer Werke in Europa.
Als Grenzgängerin der Form scheute sich Morton nicht vor Ornament,
extremer Farbgebung, ungewöhnlichen Materialien und vielteiliger, bei
aller Verrätselung überraschend offener Anordnung skultpuraler Formen
und Zeichnungen. So sind ihre frühen Arbeiten kartografische
Übertragungen literarischer Texte und biografisch gefärbter mentaler
Landkarten in räumliche Versuchsanordnungen, die sich auf natürliche
und gefundene Materialien stützen, wie Baumstämme oder Äste,
kombiniert mit zeichenhaften Markierungen. Später kommt ein reiches
Vokabular aus heraldischen und anderen bildsprachlichen Anleihen aus
der Kunstgeschichte dazu.
Morton war eine Spätberufene. Dem Studium der Kunst wandte sie
sich erst 1965, nach der Heirat mit einem Marine-offizier und der
Geburt von drei Kindern, zu. Morton starb 40-jährig an den Folgen
eines Autounfalls.
Pressegespräch/Vorbesichtigung: Do 11. Dezember 2008, 10 Uhr
Eröffnung: Do 11. Dezember 2008, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 12. Dezember 2008 bis 1. März 2009
Kuratorin: Sabine Folie
Weitere Informationen unter http://foundation.generali.at
Rückfragehinweis:
Birgit Rinagl
Tel:+43 1 504 98 80-24
mailto:[email protected]
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