FP-Mühlwerth zu TlMMS-Leistungstest: Mangelnde Deutschkenntnisse schuld

FPÖ weist seit Jahrzehnten auf fehlerhafte Entwicklung hin

Wien, 09.12.2008 (fpd) - Nachdem Österreichs Volksschüler bei dem TIMMS-Test deutlich zurückgefallen sind, herrscht wieder einmal helle Aufregung im Land. Seit Jahren schon macht die FPÖ darauf aufmerksam, dass sich die mangelnden Deutschkenntnisse der Schüler in Zukunft auswirken werden. Gehört hat darauf freilich niemand. Ganz im Gegenteil, man hat der FPÖ Rassismus und Hetze vorgeworfen, den Kopf in den Sand gesteckt und nach dem Motto: "Was nicht sein darf, kann auch nicht sein", gehandelt, so die Schulsprecherin der FPÖ-Wien, Bundesrätin Monika Mühlwerth.

Vielleicht wachen die Verantwortlichen jetzt endlich auf - wenngleich die Hoffnung darauf sehr gering ist. Schuld sind nach Meinung der Gewerkschaft natürlich die Eltern, die ihren Kindern nicht mehr vorlesen. In manchen Fällen mag das wohl stimmen, aber eine gute Schule kann auch dafür sorgen, dass ihre Kinder etwas lernen. Man muss es nur auch verlangen. Es zeigt sich nun, dass die freiheitliche Forderung "erst Deutsch, dann Schule" mehr als berechtigt war und selbstverständlich weiterhin ist, so Mühlwerth.

Dass nun aber ausgerechnet die Präsidentin des Stadtschulrats für Wien ein Vorschuljahr fordert, ist geradezu grotesk. So hat doch der Stadtschulrat die Vorschule vor rund zehn Jahren gegen die Stimmen der FPÖ abgeschafft. Schon damals waren die Freiheitlichen vorausschauend.

Vielleicht sollte in der Schule das Hauptaugenmerk wieder mehr auf das Erlernen von Kulturtechniken gelegt werden und weniger darauf, dass ein Event den anderen jagt. So lustig und angenehm es für die Schüler sein mag, ständig die Unterrichtszeit bei einer Veranstaltung zu verbringen, mehr brächte es wohl, wenn diese Zeit zum Lernen verwendet würde. Weniger ist in diesem Fall mehr, so Mühlwerth abschließend. (Schluss)paw

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