• 06.12.2008, 14:26:48
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Briefmarken gegen Gewalt an Frauen

Schockierende Briefmarke zur Unterstützung der Frauenhäuser - Internationale Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" vom 25. November bis 10. Dezember

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Wien (OTS) - Wien (ÖGB/GPF) - 5.000 Briefmarken aus der Serie
"Keine Gewalt gegen Frauen" wurden von Dr. Erich Haas, dem Leiter der
Philatelie in der Post AG am 5. Dezember im Beisein der
Frauenministerin Gabriele Heinisch Hosek an den Verein "Autonome
Österreichische Frauenhäuser" überreicht.
Die Ministerin zeigte sich erfreut über dieses großzügige
Geschenk der Post AG an die Frauenhäuser: "Das ist sehr wichtig für
ein Thema, das sonst tabuisiert wird. Je mehr Menschen dieses
schockierende Sujet in Händen halten, desto eher wird Gewalt an
Frauen zum Thema."
Dr. Haas bekräftigte: "Diese für sich sprechende Marke hätte
wahrscheinlich gar keinen Text benötigt."
Mag. Maria Rösslhumer, die Geschäftsführerin des Vereins, bedankte
sich sehr herzlich für diese willkommene Unterstützung und wird die
Briefmarken für die postalische Verwendung auf die Frauenhäuser
aufteilen. Sie erinnerte daran, dass es vor 30 Jahren das allererste
Frauenhaus in Österreich gegeben habe und derzeit 26 autonome
Frauenhäuser 694 Plätze für Frauen und Kinder anbieten. Ein Ausbau
besonders in ländlichen Regionen wäre dringend erforderlich.
Gerhard Fritz, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Post- und
Fernmeldebediensteten (GPF), stellte fest: "Der Dienstantritt einer
neuen Regierung ist ein passender Anlass, auf dieses Thema erneut
hinzuweisen. Wenn ein einziger Gewaltfall verhindert wird, dann hat
sich der Aufwand gelohnt." GPF-Frauenvorsitzende Johanna Skuk
berichtete von internationalen Anfragen nach diesem einzigartigen
Markenmotiv, das beispielhaft auch für andere Gewerkschaften ist, um
dieses Thema immer wieder anzustoßen.
Das Bild des Markenmotivs stammt von Michael Wegerer, einem
Studenten der Universität für angewandte Kunst und war anlässlich
eines Wettbewerbs im Vorjahr bereits in einer Ausstellung in der
Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten zu sehen. +++

ÖGB, 6. Dezember 2008

Rückfragehinweis:
Kommunikationsgewerkschaft GPF
Thomas Linzbauer
Tel. 01/512 55 11-21
E-mail: thomas.linzbauer@gpf.oegb.or.at
http://www.gpf.at

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