- 03.12.2008, 13:41:01
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ÖH: Rückschritt bei Hochschulfinanzierung führt zu weiteren Qualitätseinbußen
Studierende fürchten um Finanzierung und Qualität ihrer Ausbildung
Wien (OTS) - Die ÖH Bundesvertretung schließt sich der Kritik des
Chefs der Universitätenkonferenz, Christoph Badelt, an. "Auch die
Studierenden befürchten eine weitere Verschlechterung bei der
Finanzierung ihrer Ausbildung", gibt ÖH Vorsitzender Samir
Al-Mobayyed zu bedenken. Rektor Badelt rechnet seinerseits mit
signifikanten Personaleinsparungen, die Studierenden würden den
"moderaten Zuwachs" beim Uni-Budget, der defacto keiner ist, noch in
anderer Weise am eigenen Leib spüren: Kurse müssten gestrichen
werden, Lektorinnen und Lektoren aus dem Ausland könnten nicht mehr
finanziert werden, in den Hörsälen würde es noch enger werden.
"Bildung ist von essentieller Bedeutung für eine funktionierende
Gesellschaft, die sich weiterentwickelt. In Österreich sieht es aber
so aus, dass wir uns nicht weiterentwickeln, sondern einen
Qualitätsabbau in der Bildung befürchten müssen. Die Politikerinnen
und Politiker sollten endlich verstehen, dass es eine
Qualitätssteigerung nicht ohne ausreichende finanzielle Mittel geben
wird und daher umgehend mehr Geld in alle Hochschulbereiche fließen
muss", fordert Al-Mobayyed. Die Vorstellung des Ministers, alleine
eine verbesserte Ausschöpfung der Effizienzressourcen würde die Unis
finanziell voran bringen, sei eine Wunschvorstellung. "Die
angekündigten Schritte sind für die Studierenden nicht
zufriedenstellend. Eigentlich sollte man eher von Rückschritten
sprechen", urteilt der Studierendenvertreter abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH)
Julia Forstner, Pressesprecherin
Tel.: 01/310-88-80/20, Mobil: 0676 888 52 212
mailto:[email protected] http://www.oeh.ac.at
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